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Marketing


Internet wird zum größten Werbemarkt

© Gerd Altmann / PIXELIO 

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Der Unterhaltungs- und Medienmarkt hat sich im Jahr 2010 von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008/2009 erholt und ist aufgrund steigender Werbeerlöse um 2,8% gewachsen. Die Branche kann trotz negativer Folgen durch die europäische Schuldenkrise zukünftig ein robustes Wachstum von durchschnittlich 2,9% pro Jahr bis 2015 erwarten. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „German Entertainment and Media Outlook: 2011-2015“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.
 
Der Wachstumsführer bleibt nach wie vor das Internet. Der Internetmarkt (Ausgaben für Internetzugänge und Onlinewerbung) konnte im Jahr 2010 den größten Anteil am Unterhaltungs-und Medienmarkt mit insgesamt knapp 12,6 Milliarden Euro verbuchen. Bis 2015 können durchschnittliche Wachstumsraten von 10,4% in der Onlinewerbung und 6% beim Internetzugang erwartet werden. Im Vergleich zu anderen Werbeträgern wird die Onlinewerbung am Ende des Prognosezeitraums mit einem Anteil von 33% das weitaus größte Werbesegment sein, gefolgt vom Fernsehen (24%) und den Zeitungen (20%).
 
Deutschland bietet außerdem den größten Internetmarkt in Europa: 2011 zählen über 50 Millionen Deutsche zu den Internetnutzern. Und immer mehr davon nutzen das Internet auch mobil. Die Anzahl der Nutzer, die über mobile Netze online gehen, soll von 23,2 Millionen im Jahr 2010 auf 44,5 Millionen in 2015 steigen.
 
Das Internet spielt auch für die TV-Landschaft eine tragende Rolle. Hybridfernseher sorgen für eine Verschmelzung von Internetinhalten und Fernsehprogramm. Durch die Internetanbindung ist es möglich, zusätzliche Programminhalte zu laden und auch Vertriebsmodelle wie Pay-per-View oder Abonnements einfacher zu realisieren.
 
Die Verlagerung der Werbeausgaben ins Internet trifft die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche hart. Die Digitalisierung hat aber auch positive Effekte auf den Printsektor. Die Erlöse aus dem Verkauf digitaler Ausgaben steigen bis 2015 im hohen zweistelligen Bereich. Der Buchmarkt kann ebenfalls von der digitalen Mobilität profitieren. Die Erlöse aus dem Verkauf von elektronischen Büchern (E-Books) wachsen dank zunehmender Digitalisierung deutschsprachiger Titel und Verfügbarkeit neuer preisgünstiger E-Reader bis 2015 um durchschnittlich 51,7% pro Jahr.
Quelle: PwC

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