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Marketing


Investitionen in Image und Marke

© M. Großmann / PIXELIO 

 © M. Großmann / PIXELIO

Image- und Markenkommunikation ist nach dem Jahr der Krise wieder zu einem zentralen Thema für viele deutsche Unternehmen geworden. Um den negativen Auswirkungen der Krise entgegenzuwirken bzw. ihre Position auf- und auszubauen, steigerten viele Unternehmen ihren Bruttowerbedruck für Firmen-/Imagewerbung. Insgesamt wurden hier in den ersten acht Monaten des Jahres 2010 rund 570 Millionen Euro investiert – ein Zuwachs von 101 Millionen Euro bzw. 21,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
 
Die deutlichste Steigerung ist bei der Kfz-Branche zu beobachten, die ihre Firmen-/Imagewerbung um 44 Millionen auf 139 Millionen Euro steigerte, gefolgt von der Finanzbranche mit zusätzlichen 29 Millionen Euro auf 166 Millionen Euro.

Hierunter fallen auch die werblichen Aktivitäten der Düsseldorfer Ergo Versicherungsgruppe, die im Firmenranking der Image- und Firmenwerbung eine der Spitzenpositionen einnimmt: Der Versicherungskonzern investierte in diesem Jahr bereits 15 Millionen Euro und steigerte damit auch gleichzeitig seinen Image-Werbedruck am stärksten.

Hintergrund der verstärkten Werbeinvestitionen ist die Imagewerbekampagne, um die gleichnamige Dachmarke inklusive des neuen Claims "Versichern heißt verstehen" bekannt zu machen, die im Juli dieses Jahres startete. Dass diese Image- und Firmenkampagne zweifellos Interesse hervorruft, wenn nicht sogar Effekte bei den Verbrauchern zeigt, belegen die Internetnutzungsdaten von Nielsen NetView: Mit dem Start der Werbekampagne im Juli wurden für diesen Monat 517.000 Nettonutzer (Unique Audience) und im August 459.000 Besucher, die mindestens einmal auf der Internetseite der Versicherungsgruppe surften, verzeichnet, während in den Vormonaten die Besucherrate teilweise noch unterhalb der von Nielsen definierten Ausweisungsgrenze rangierte.
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