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Marketing


Kids im Netz

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© Rainer Sturm / PIXELIO 

 © Rainer Sturm / PIXELIO

Was machen Kinder und Jugendliche im Internet? Ihre Internetnutzung beschränkt sich auf wenige Websites – im Durchschnitt besuchen die 6- bis 16-jährigen Kids nur 5,9 Seiten regelmäßig.

 
Die Anzahl der Websites im Relevant Set (Aufbau, Entstehung und die Einflussfaktoren medialer und persönlicher Kommunikation auf die Lieblingswebsites der Kids) steigt im Altersverlauf von durchschnittlich 4,1 bei den 1./2.-Klässlern bis auf 7,5 bei den 9./10.-Klässlern an, wobei dieser Zuwachs vor allem auf die Nutzung von zusätzlichen Website-Genres und weiteren Online-Aktivitäten zurückzuführen ist.
Knapp sechs Websites werden von den Kids regelmäßig besucht 

 Knapp sechs Websites werden von den Kids regelmäßig besucht


 
Während bei den Kindern im Grundschulalter Spiele-Seiten deutlich dominieren (87% der Kinder bis zur Klasse 3/4 nutzen dieses Genre), stehen bei den „Kernjugendlichen“ (Klasse 7-10) ganz klar Communities und Chats, aber auch Special Interest Themen (wie z.B. Musik, Regionales/Veranstaltungen) im Vordergrund. Die „Einstiegsjugendlichen“ der 5. und 6. Klasse stellen eine Scharniergruppe dar, bei denen Gaming-Websites noch relevant sind, Communities sich aber massiv in den Vordergrund drängen (ab der Klasse 5/6 nutzen zwei Drittel der Befragten Community-Websites). Einzig das Genre der Video-Seiten zeigt in allen Entwicklungsstufen eine große Präsenz. 
 
Welche Seiten werden besucht? 

 Welche Seiten werden besucht?


Die Schule ist inzwischen ein Treiber der Internetnutzung, stellt doch das Recherchieren für Hausaufgaben oder Referate die Hauptzugangsmotivation der Kinder und Jugendlichen dar – 85% der Befragten nutzen das Internet für die Schularbeit.
 
Neben Websites um Spaß und Unterhaltung oder den Kontakt mit Freunden werden auch informative Websites besucht. Hier zeigt sich quer durch die Altersgruppen eine klare Zweiteilung der Nutzung: Auf der einen Seite stehen Websites mit hohem emotionalen Nutzen des „Primären Relevant Set“ (Videos, Spiele, Musik, Communities/Kommunikation), die in den jeweiligen Altersgruppen fast jedes Mal und in der Regel recht ausgiebig genutzt werden. Auf der anderen Seite stehen Websites mit eher rational-pragmatischem Nutzen des „Sekundären Relevant Set“, also vor allem informative Websites zu allen möglichen Themen (z.B. Schulinformationen oder Marken-Websites). Diese Websites werden zum einen nicht so häufig angesteuert und zum anderen auch vergleichsweise schnell wieder verlassen.
 
Entsprechend liegen bei den Lieblings-Websites auch klar die Websites mit emotionalem Nutzen vorne: Die Video-Website YouTube liegt quer durch die Altersgruppen auf den vorderen Plätzen, während sich ansonsten im Altersverlauf das Gewicht von Spiele-Websites wie SpielAffe und TOGGO hin zu Communities wie schülerVZ und Facebook verschiebt.
 


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