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Marketing


Klassische Werbekanäle vor Online-Werbung

Zwei Drittel der Deutschen erklären, dass TV-Werbung wichtiger für sie ist als Online-Anzeigen. Unter den Top Drei der bevorzugten Werbekanäle tauchen Webseiten in Deutschland und Frankreich nicht auf, lediglich in Großbritannien landen sie laut der Studie auf dem dritten Platz.

Hier das Ranking der drei Länder im Überblick:


Deutschland

Großbritannien

Frankreich

Zeitschriften – 28 Prozent

Zeitschriften – 39 Prozent

Zeitschriften – 31 Prozent

Plakate – 23 Prozent

Fernsehen – 23 Prozent

Plakate – 24 Prozent

Schaufenster – 21 Prozent

Webseiten – 12 Prozent

Fernsehen – 23 Prozent

 
Trotz des digitalen Zeitalters und der Tatsache, dass laut Bitkom fast zwei Drittel der Deutschen online shoppen, empfinden 62 Prozent der Befragten Werbung im WorldWideWeb als ärgerlich, 34 Prozent als überall verteilt oder 31 Prozent als störend. Nur eine kleine Gruppe sagt, dass Online-Anzeigen überzeugend (7 Prozent), intelligent (18 Prozent) oder auffällig (22 Prozent) sind.

© JMG / pixelio.de 

 © JMG / pixelio.de

In der Werbung haben Inhalte immer noch die größte Überzeugungskraft. Dabei spielt der Kanal keine Rolle. 73 Prozent der Deutschen sagen, dass Anzeigen eine einzigartige Geschichte erzählen sollen, statt nur das Produkt zu verkaufen, ebenso beliebt ist nur noch ein schönes Werbemotiv. Humor spielt ebenso eine große Rolle: für 82 Prozent sind lustige Anzeigen effektiver als „sexy“ Motive. 47 Prozent meinen, dass professionell gestaltete Werbung am effektivsten ist. 20 Prozent sehen durch Nutzer erzeugte Inhalte als effektivstes Werbetool.

In Bezug auf Konsumerisierung haben deutsche Anwender eine neutrale (46 Prozent) oder positive (44 Prozent) Haltung zu Webseiten, die eine Kaufhistorie nutzen, um personalisierte Produkt- und Service-Empfehlungen zu geben. Besonders gut machen dies vor allem Online-Marken wie Amazon, Google oder Zalando. Es gibt jedoch eine schmale Grenze bei der Konsumerisierung: Die Studie belegt, dass Nutzer weiterhin über die Menge an Daten besorgt sind, die über ihr Online-Verhalten gesammelt wird. 64 Prozent sagen, dass sie bei gezielter Werbung, die auf diese Informationen zurückzuführen ist, ein gruseliges Gefühl haben.


Für die Studie „Click Here: State of Online Advertising“ von Adobe führte Edelman Berland in Deutschland, Großbritannien und Frankreich eine Online-Befragung unter insgesamt 3.750 Erwachsenen durch, darunter 3.000 allgemeine Anwender und 750 Marketing-Entscheider. Die Interviews fanden vom 8. Oktober bis zum 30. November 2012 statt. Zusätzlich wurde die Befragung in Australien, Japan und den USA durchgeführt.
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