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Marketing


Konsumgüter mit Web 2.0 zum Erfolg

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Die Plattform für Ernährungsfragen von Nestle (Quelle: Nestlé Deutschland AG) 

 Die Plattform für Ernährungsfragen von Nestle (Quelle: Nestlé Deutschland AG)

Erneut führt Nestlé das FMCG-Ranking von OC&C Strategy Consultants vor Procter & Gamble sowie Unilever an. Mit Henkel und Beiersdorf sind zwei deutsche Hersteller unter den 50 erfolgreichsten Unternehmen vertreten, verzeichnen allerdings leichte Verluste. Die Werbeausgaben im Vergleich zum Umsatz blieben nahezu stabil und sanken nur um durchschnittlich 0,1 Prozentpunkte. Fast alle (96%) führenden FMCG-Hersteller geben an, ihre Marketingambitionen ausweiten zu wollen – vor allem in Richtung online.

 
Beachtlich ist, dass insbesondere die Branchenführer einen weiteren Verfall der Umsatzrendite vermeiden konnten und im Durchschnitt einen Kapitalertrag von 17% erzielten. Im Vergleich zum Vorjahr gab es auf den ersten fünf Plätzen der Umsatzrangliste keine Verschiebungen: Nestlé (92,2 Mrd. USD Jahresumsatz im Lebensmitteleinzelhandel), gefolgt von Procter & Gamble (79 Mrd. USD) und Unilever ( 55,5 Mrd. USD). Die beiden größten deutschen Konsumgüterhersteller Henkel und Beiersdorf konnten sich ebenfalls innerhalb der Top 50 behaupten: Nach leichten Umsatzeinbußen landen sie auf den Plätzen 35 (2008: 33) und 50 (2008: 46).
 
Bei den Werbeausgaben haben die Unternehmen nicht gespart und die Marketingaktivitäten auf einem weitgehend konstanten Niveau gehalten. Fast alle (96%) der gelisteten Hersteller geben zudem an, ihre Marketingambitionen ausweiten zu wollen. Allerdings ist eine Verschiebung der Ausgaben weg von klassischen Werbekanälen hin zu Social Media deutlich erkennbar:

Wissen was gefragt ist (Quelle: twitter.com) 

 Wissen was gefragt ist (Quelle: twitter.com)

2009 hatten 64% der Top 50 eine Produktseite bei Facebook eingerichtet und 50% nutzten Twitter zur Verbreitung ihrer Werbebotschaften. Insgesamt wird deutlich, dass sich die Branche für die Zukunft wappnet. Immer wichtiger für den Erfolg ist die Nähe zum Kunden – und zwar nicht erst bei der Vermarktung, sondern bereits bei der Ausrichtung und Produktentwicklung. Das Web 2.0 gewährt Markenproduzenten eine intensivere Verbindung zu den Endkonsumenten: Neben der gezielten Kundenansprache befähigt das Internet Hersteller, Marktvernetzung zu betreiben und somit systematisch Erkenntnisse über ihre Kunden in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.


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