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Lesen bleibt bei Kindern beliebt

© Coppenrath Verlag GmbH & Co KG 

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Das Interesse am Gedruckten bleibt bei den Kids erfreulicherweise sehr hoch. 5,9 Millionen (96%) aller befragten Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren geben an, in ihrer Freizeit in Zeitschriften zu schauen und 5,5 Millionen (91%) schmökern in Büchern. Dabei nimmt im Vergleich zum Vorjahr der Anteil derjenigen zu, die gerne häufig lesen.


Damit finden auch Kindermagazine eine große Leserschaft: Mit den insgesamt 46 erhobenen Titeln werden 72% aller 6- bis 13-Jährigen (=4,41 Millionen) regelmäßig erreicht: Das wöchentlich erscheinende Micky Maus Magazin(Egmont Ehapa Verlag) freut sich dabei über mehr als 700.000 Leser, es folgen weitere Geschichten aus Entenhausen im „Disney Lustigen Taschenbuch“ (682.000 Leser) und 543.000 fußballinteressierte Leser greifen zu „Just Kick-it!“ aus dem Panini Verlag.

Der Blick auf die Kinder im Vorschulalter zeigt, dass von klein auf das Interesse am Lesen geweckt wird. 1,1 Millionen Eltern von Vorschulkindern im Alter von 4 bis 5 Jahren (81%) geben an, dass ihre Kinder in der Freizeit Zeitschriften anschauen oder vorgelesen bekommen. Bei Büchern ist der Anteil mit 87% (=1,2 Millionen) nochmals deutlich höher.

Zusätzlich haben die Kinder immer früher Zugang zu den neuen Medien: Schon bei den Vorschülern darf bereits jedes vierte Kind mal an den heimischen Rechner und fast jedes fünfte ist bereits im Internet. Bei Schulkindern ab 6 Jahren steigen die Nutzerzahlen dann rasch an und so verfügen inzwischen fast 5 Millionen 6- bis 13-Jährige (81%) über Computererfahrung und 4,5 Millionen (74%) waren bereits Online. 32% dieser User sind sogar täglich im Internet unterwegs.

Neben den Spielekonsolen kann sich auch das klassisches Spielzeug behaupten: Weiterhin wachsen die Mädchen auch mit Puppen und die Jungen mit Lego und Playmobil auf. Hinzu kommen Puzzle und jede Menge Brett- und Kartenspiele.

Auch das Taschengeld startet immer früher - bereits die Hälfte der 4- bis 5-Jährigen bekommt es und die Jungverdiener können durchschnittlich 12 Euro monatlich einstreichen. Das Geld wird dann gespart oder fließt wie bei den Älteren vor allem in Süßigkeiten, Spielzeug, Eis und Zeitschriften. Die 6- bis 13-Jährigen haben mit monatlich 24,80 Euro fast wieder den alten Höchststand von 2008 mit 25 Euro erreicht. Hinzu kommen mehr Geldgeschenke zum Geburtstag, zu Weihnachten und zu Ostern, die sich auf 197 Euro addieren. Das ist eine Steigerung von 5% und somit ein Plus von 10 Euro zum Vorjahr. Auch Kinder im Vorschulalter nehmen am Geldsegen an den Feiertagen und am Geburtstag teil. Bei ihnen kommt die Summe von 190 Euro zusammen – also nicht viel weniger als bei den älteren Kindern.

Die KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) bietet seit 18 Jahren eine Fülle an Daten und Informationen zum Medien- und Konsumverhalten der aktuell 6,13 Millionen Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland. Die repräsentative Untersuchung gilt damit als die wichtigste Studie für junge Zielgruppen in Deutschland. In diesem Jahr wurde die Befragtengruppe erstmals um die 4- und 5-jährigen Vorschulkinder (=1,4 Millionen) erweitert. Über deren Medien- und Konsumverhalten gaben die Eltern ausführlich Auskunft.
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