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Marketing


M&A treiben Markenbewertungen

© Gerd Altmann / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Markenbewertungen werden vermehrt vor dem Hintergrund finanzmarktrelevanter Planungen eines Unternehmens vorgenommen, zum Beispiel bei Verkäufen oder Fusionen. Dieses Motiv wird von 45% der Unternehmen und damit am häufigsten genannt. 
 
Am zweithäufigsten wird die unternehmensinterne Berichterstattung als Grund angegeben. Die Wertermittlung zur Lizenzierung von Marken hat mit mehr als 30% ebenfalls an Bedeutung gewonnen. 20% der befragten Unternehmen haben ihre Marken auch für eine mögliche Besicherung von Bankkrediten bewerten lassen. Von 9% auf 12% ist die Zahl derjenigen gestiegen, die die Markenberechnung anstellen, um eine Grundlage für Schadensersatzforderungen bei Markenschutzrechtsverletzungen zu haben. Im Jahr 2005 standen noch Steuerung und Kontrolle der Marken im Vordergrund (80%).
Fast ein Drittel hat Analysen zur monetären Bewertung ihrer Marke im vergangenen Jahr vorgenommen. 2005 waren es erst 23%. Nach Einschätzung der Studienherausgeber haben veränderte Motivation und standardisierte Messmethoden dazu geführt, dass die Bewertung vorsichtiger ausfällt. Im Durchschnitt beziffert der Untersuchung zufolge jedes zweite Unternehmen den Anteil des Markenwertes am Unternehmenswert auf 50% - im Vergleich zur Vorgängerstudie ein Rückgang um 18%.
 
Das geht aus der Studie „Praxis von Markenmanagement und Markenbewertung in deutschen Unternehmen" hervor, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhousecoopers (PwC) gemeinsam mit Henrik Sattler von der Universität Hamburg, dem Markenverband und der GfK veröffentlicht hat. Für die Markenstudie 2012 hatten die Initiatoren insgesamt 500 Unternehmen, die 100 umsatzstärksten Unternehmen sowie die Mitglieder des Markenverbandes in Deutschland befragt.
Quelle: Horizont.net

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