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Marketing


Made in Germany gefällt in den BRIC-Staaten

Studienergebnis: BMW auch in den BRIC-Ländern bekannt und beliebt (© Daniel Gast / PIXELIO) 

 Studienergebnis: BMW auch in den BRIC-Ländern bekannt und beliebt (© Daniel Gast / PIXELIO)

In den Städten Brasiliens, Russlands, Indiens und Chinas kennen viele Verbraucher eine Vielzahl deutscher Marken. Einer aktuellen Marktforschungsstudie zufolge konnten 72% der Konsumenten auf Anhieb eine oder mehrere deutsche Marken aus dem Gedächtnis nennen. Die deutschen Marken werden insbesondere wegen ihrer Qualität, Zuverlässigkeit und Leistungsstärke geschätzt. Allerdings erkennen nur 66% der Konsumenten den tatsächlichen Ursprung einer deutschen Marke. Deutsche Automobilhersteller und Maschinenbauer werden zwar meist relativ häufig als deutsch erkannt.

BMW führt das Bekanntheitsranking deutscher Marken an und liegt mit seinen 89% knapp vor Mercedes-Benz (87%). Der Sportartikelhersteller Adidas folgt als einziger Nicht-Automobilkonzern unter den Top 5 mit 85%. Volkswagen kommt auf 83%, Audi auf 82%. In der Verfolgergruppe befinden sich Nivea und Puma (beide 74%), gefolgt von Siemens (69%) und Bosch (61%). Danach fällt die Bekanntheit weiterer deutscher Marken stark ab.

Neben der Bekanntheit ist die Beliebtheit ein weiteres zentrales Kaufkriterium. BMW und Porsche sind die beliebtesten Marken in den BRIC Ländern. 84% der Befragten haben eine positive Einstellung gegenüber den beiden sportlichen Automobilmarken. Auf den Plätzen folgen Mercedes-Benz (83%), Audi (82%) und Volkswagen (81%). Außerhalb der automobilen Spitzengruppe führen Hugo Boss und Bosch (beide 81%) das Feld an. Im Durchschnitt geben 66% der befragten BRIC-Konsumenten an, dass sie deutsche Marken mögen.

Insgesamt werden deutsche Marken in vielen Kategorien wesentlich positiver wahrgenommen als japanische, amerikanische, französische oder chinesische Wettbewerber. Das gilt vor allem in Zusammenhang mit traditionell deutschen Werten wie „Exzellente Qualität“, „Zuverlässigkeit“, „Leistungsstärke“. Doch auch in der Kategorie „Nähe zu den Kundenbedürfnissen“ können die deutschen Marken bei 33% punkten. Beim „Prestigewert“ liegen deutsche Marken mit 43% knapp vor den Verfolgern aus Japan und den USA.

Allerdings wird die Innovationskraft deutscher Marken eher kritisch beurteilt – nur 37% der Befragten sehen Deutschland als innovativ. Damit rangieren deutsche Marken weit hinter Japan und den USA. Für Unternehmen, die sich als besonders fortschrittlich positionieren möchten, kann eine Betonung des deutschen Images insofern auch nachteilig sein. Allerdings werden die deutschen Bemühungen um den Klimaschutz honoriert. Über 37% der Befragten wissen um das Umweltbewusstsein deutscher Unternehmen.

Trotz ihrer Popularität schneiden deutsche Marken bei der Kaufhäufigkeit in den Segmenten der urbanen Mittelschicht weniger gut ab. Die meistgekaufte deutsche Marke in den BRIC-Staaten ist Adidas. 60% der Konsumenten, die diese Marken kennen, haben diese auch schon mindestens einmal gekauft. Nivea kommt auf 51%, Puma auf 42%. Dahinter folgen Siemens (38%) und Bosch (33%).

Die aufstrebenden Mittelklassen in Brasilien, Russland, Indien und China orientieren sich in vielen Bereichen stark am Country-of-Origin. 90% der befragten Russen halten das Herkunftsland für einen wichtigen oder sehr wichtigen Faktor gefolgt von 69% in Indien, 65% in Brasilien und 61% in China. Die dynamischen Konsumentenschichten in den BRIC-Staaten nutzen dabei ausländische und insbesondere deutsche Marken als Statussymbole ihres rasanten wirtschaftlichen und sozialen Aufstiegs.

Für die Studie wurden im Auftrag von globeone mittels computergestützter Telefoninterviews (CATI) über 4.000 Konsumenten in Brasilien, Russland, Indien und China befragt.
Quelle: globeone

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