Marketing
22. Juni 2012
Mobile- und Social-Media-Marketing stehen ganz oben auf der Liste
Mobile- und Social-Media-Marketing sind für Chief Marketing Officers (CMOs) weltweit wichtig, doch der Umsetzung stehen noch technische Hürden im Weg. 60 Prozent der Marketiers gaben in einer Studie an, dass die mangelnde Abstimmung mit der Unternehmens-IT eines der größten Hindernisse darstellt, um die heutigen Verbraucher zu erreichen.Marketiers bereiten sich aktuell darauf vor, über klassische Coupons hinauszudenken, und wollen über mobile Werbung die Kunden direkt auf ihren Smartphones oder Tablets erreichen. 34 Prozent der Befragten planen, in den nächsten 12 Monaten auf mobile Werbung zu setzen. Darüber hinaus setzen derzeit fast die Hälfte der befragten Marketiers mobile Websites (46 Prozent) und mobile Apps (45 Prozent) ein; im letzten Jahr waren es noch 40 beziehungsweise 44 Prozent.
Uneinigkeit herrscht noch über den besten Einsatz von Social Media. In diesen Kanälen wird daher weiterhin experimentiert. So wollen 26 Prozent der Befragten neue Anwendungen auf (unternehmensfremden) Social Networks einführen, 24 Prozent haben die Absicht, User-Generated Content in ihr Social-Media-Marketing einzubinden. Anzeigen in sozialen Netzwerken und Link-Sharing in E-Mail- oder Web-Angeboten planen 23 Prozent der Befragten.
Obwohl 71 Prozent meinen, dass die Integration von eigenen, erarbeiteten und erworbenen Kanälen wichtig ist, werden diese verschiedenen Kanäle von nur 29 Prozent effektiv integriert. Als Grund gaben 59 Prozent der Befragten an, dass die bestehenden Systeme zu unterschiedlich sind, um diese Kanäle zu integrieren. Am deutlichsten wird dies in den Bereichen Mobile und Social, wo sich nur 21 Prozent bzw. 22 Prozent der Befragten dieser Taktiken als Teil von integrierten Kampagnen bedienen. Die Übrigen nutzen sie isoliert in einzelnen Gruppen, unauffällig diskret und auf Ad-hoc-Basis – eine Methode, die die Durchführung von effektiven Cross-Channel-Kampagnen blockiert.
Zwar führen 65 Prozent der Marketiers grundlegende Aktionen wie das Protokollieren und Analysieren der Daten durch. Ungeachtet dieser Zahl benutzen aber nur ein Drittel diese Daten für individuelle Angebote oder Nachrichten in digitalen Kanälen. Es nutzen sogar weniger als 20 Prozent die Onlinedaten, um individuelle Angebote über traditionelle Kanäle zu machen.
Für die IBM Studie „State of Marketing 2012“ wurden mehr als 350 Marketingexperten aus verschiedenen Branchen und Ländern befragt.
Quelle: IBM Deutschland GmbH
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