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Neue Trends für Gastronomie und Genuss

© Peter Kirchhoff / PIXELIO 

 © Peter Kirchhoff / PIXELIO

Trotz der wirtschaftlichen Lage sind Genuss und Service weiterhin von großer Relevanz für die Deutschen. Wie könnte der „Gast 2.0” aussehen und was heißt das für die Gastro-Branche? Der „Gast 2.0“ möchte Bewährtes und Modernes, er ist mobil, flexibel, kompetent, gut vernetzt, ist an Tempo gewöhnt, besitzt Sinn für Schönes, achtet auf sein Wohlbefinden und trägt Verantwortung beim Konsum.

Auf diesen Gästetyp wird der Gastronom sich einstellen müssen. Für Genusskonzepte ergeben sich dadurch neue Fakten. Sie sollte die neuen technischen Möglichkeiten nutzen, den Anspruch von Natürlichkeit und Transparenz erfüllen, den Ästhetik-Faktor mehr in den Vordergrund stellen oder Innovationen und Traditionen sinnvoll zusammenbringen.

Außerdem: Genuss bewährt sich auch in unruhigen Zeiten, Menschen suchen wieder bewusst Werte, Nähe und Vertrautheit – man rückt und hält zusammen. 2009 wurde wieder mehr Zeit mit der Familie oder dem Partner verbracht, damit gewinnt die Gastronomie als sozialisierendes Element wieder an Bedeutung. Zwar verliert sie damit etwas die Abhängigkeit von rein funktional motivierten Besuchen, sprich um nur Hunger und Durst zu stillen, aber dafür verlässt man die eigenen vier Wände wieder öfter, um sich mehr in Bars und Restaurants zu treffen.

So finden auch Familien wieder häufiger den Weg in die Gastronomie (+ 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Der längerfristige Vergleich zeigt, dass sich Familienbesuche jetzt schon wieder auf „Vor-Krisen-Niveau“ bewegen. Die Durchschnittsausgaben pro Restaurantbesuch stiegen 2009 auf 6,43 Euro. Das ist ein leichtes Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Was sich bereits privat abzeichnet, scheint auch im Berufsleben an Bedeutung zu gewinnen: Das gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen ist „in”, denn das Mittagsgeschäft in Kantinen und Betriebsrestaurants kann sich behaupten (von 57,8 Prozent in 2008 auf 59,5 Prozent in 2009). Die Menschen haben wieder mehr Lust auf Genuss, denn er schafft Gemeinsamkeit und spendet Freude.

Das sind die Ergebnisse des Apollinaris Trenddossier, das mittels einer repräsentativen forsa-Umfrage zusammengestellt wurde. Insgesamt wurden 1.020 Personen im Alter ab 18 Jahren zu ihren Einstellungen und Vorlieben hinsichtlich Essen und Trinken, Genuss, Restaurantbesuchen, alkoholischen und alkoholfreien Getränken befragt. Zusätzlich wurden von Apollinaris in einer Gruppendiskussion und in qualitativen Interviews zehn Experten und Meinungsbildner, die im weitesten Sinne für die Gastronomie- und Hotelbranche tätig sind, zu aktuellen und künftigen Trends in unterschiedlichen Bereichen befragt.
Quelle: Appollinaris

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