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Marketing


Neuer Trend: Second-Sale-Kultur

Entrümpeln - verkaufen oder verschenken (Quelle: Zukunftsinstitut) 

 Entrümpeln - verkaufen oder verschenken (Quelle: Zukunftsinstitut)

Unternehmen erkennen zunehmend, dass sich die Spielregeln des Konsumierens ändern und eine Web2.0-geprägte Generation neue Anforderungen stellt. Teilen, Nutzen und Wieder-in-Verkehr-bringen sind die Wünsche, die für Konsumenten von morgen wichtig sind.
 
Die neue Verkaufsformel lautet Tauschen plus Verkaufen = Swapping. Ikea veranstaltete beispielsweise in Amsterdam jüngst einen „Husselmarkt“, bei dem Kunden ihre Möbel tauschen konnten. Zusätzlich stellte Ikea für die Swap-Party neue Ereinrichtungsgegenstände im Wert von 12.000 Euro zur Verfügung. Neben der Offline-Aktion entwickelte Ikea das Online-Tool „husselen.nl“, mit dem virtuell Möbel gerückt werden können. Ikea hat erkannt, dass Tauschen nicht zwangsläufig weniger Umsatz bedeutet, sondern auch Absatzchancen bietet – und wenn das ausgetauschte Sofa nur nach neuen Kissen trachtet.
 
Der japanische Modehändler Uniqlo geht noch einen Schritt weiter. Erklärtes Ziel ist es, alle verkauften Produkte auch wieder zurückzunehmen und in den Wertschöpfungsverkehr zurückzuführen. Die Initiative „All-Product-Recycling“ wird bereits in Läden in den USA, Frankreich und Großbritannien umgesetzt. Dem Offline-Handel eröffnen sich neue Positionierungs-Chancen.
 
Das Zukungsinstitut stellt in seinem neuen Trendreport 2012 neben dem Trend zum Second-Sale neun weitere Trends vor: u.a. Open Source City - neue Formen der Stadtplanung; Moodness – Abschied von der Glückssucht und die Wiederentdeckung der Melancholie; Mikro-Engagement – Ein Internetzugang und ein paar Minuten Zeit für eine bessere Welt.
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