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Marketing


Nielsen-Gebiete werden zu Micro-Regionen

Aus sieben Nielsen-Gebieten werden 36 Micro-Regionen, denn Deutschland lebe in und von seinen Regionen und in keinem anderen europäischen Land sei die regionale Vielfalt so ausgeprägt wie hierzulande. Die Lebensmittel Zeitung befragte Nielsen-Deutschland-Chef Ingo Schier zu dem neuen Zuschnitt.

Das Thema Regionalität hat sich in den vergangenen Jahren auch im FMCG-Markt zu einem übergreifenden Trend entwickelt. Beim Marktforscher Nielsen wird daher die Datenauswertung kleinteiliger. Aus sieben Nielsen-Gebieten werden künftig 36 Micro-Regionen.

Ingo Schier, Deutschland-Chef von Nielsen sagt dazu: „Deutschland lebt in und von seinen vielfältigen Regionen. Seit Jahren legen Verbraucher immer mehr Wert auf regionale Identität.“ Sowohl Erzeuger, als auch Industrie und Handel haben diesen Trend für sich entdeckt und wollen daraus Wachstum generieren.

Dabei reiche es nicht auf die Bundesländer zu schauen. „Baden-Württemberg ist groß. Was dem Schwarzwaldbewohner schmeckt, muss der Kunde in Baden-Baden oder entlang der Rheinschiene nicht unbedingt ebenfalls goutieren“, weiß Schier. Neue Techniken ermöglichen einen granulareren Ansatz, der auf verlässlichen regionalen Erkenntnissen basiere.

Als Beispiel nennt Schier Bayern. Hier werden deutschlandweit die stärksten Umsätze mit Naturjoghurt gemacht. Der genauere Blick zeige jedoch, dass etwa die Hälfte dieses Umsatzes aus nur einer der sieben bayerischen Micro-Regionen stamme. In zwei anderen bayerischen Micro-Regionen werde sogar weniger Naturjoghurt verkauft als in allen anderen Gebieten in Deutschland. Mit solchem Wissen will Nielsen seine Kunden überzeugen und Optimierungspotenzial realisieren.

Aber nicht nur die Sortimentsoptimierung werde mit den Nielsen Micro-Regionen möglich, sondern auch Preisgestaltungen oder Promotions könnten optimiert werden. Die feinkörnigere Marktentwicklung ermöglicht es, selbst kurz befristete POS-Aktionen sowie die begleitende Kommunikation auf Handzetteln viel präziser zu fokussieren, so Schier in dem Gespräch.

Lesen Sie das gesamte Interview in der Lebensmittel Zeitung 38.

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