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Marketing


OTC: Schwache Marken

Wie wichtig ist die Marke im OTC-Bereich? 

 Wie wichtig ist die Marke im OTC-Bereich?

OTC-Hersteller haben es trotz eines steigenden Gesundheitsbewusstseins und damit einhergehendem verändertem Informationsverhalten der Endverbraucher im Bereich der Selbstmedikation noch nicht, eine klare, differenzierende Markenpositionierung den Verbrauchern zu vermitteln. Denn für 75 Prozent der Befragten spielen Markenprodukte keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle bei der Wahl des OTC-Präparats. Das wichtigste Kaufentscheidungskriterium ist neben der Produktkompetenz (Wirksamkeit, geringe Nebenwirkungen das Preis- / Leistungsverhältnis.
 
Ein Viertel der befragten Teilnehmer zum Thema Selbstmedikation gab an, seltener zum Arzt bzw. nur dann zum Arzt zu gehen, wenn OTC-Medikamente nicht wirken. Bei jedem dritten Befragten sind die Ausgaben für OTC-Präparate im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
 
Die stationäre Apotheke bleibt weiterhin der wichtigste Kanal für den Medikamentenkauf, doch die Versandapotheke entwickelt sich insbesondere für OTC Medikamente zu einer starken Alternative. Bis zu 27 Prozent der Verbraucher kaufen Medikamente teilweise im Versand. Unabhängig vom Kaufort nennen
 
Zuordnung von OTC-Marken zu Krankheitsbildern 

 Zuordnung von OTC-Marken zu Krankheitsbildern

Komplementär zur geringen Relevanz von Marken im Kaufentscheidungsprozess konnte festgestellt werden, dass die befragten Verbraucher viele Marken nicht der jeweiligen Indikation zuordnen konnten. Nur 38 Prozent der befragten Teilnehmer ordneten z.B. GeloMyrtol der korrekten Indikation (Erkältungsbeschwerden) zu. Trotz hoher Werbeaufwendungen wissen nur 23 Prozent der Befragten, dass Almased ein Abnehmprodukt ist.
 
Auch Markenclaims schaffen es nicht, einen Bezug zu der jeweiligen Marke zu vermitteln und verwirren den Verbraucher. Nur 11 Prozent der Befragten ordneten den Claim „Wissen, dass es wirkt“ der Marke Aspirin zu. 65 Prozent hatten überhaupt keine Vorstellung zu wem dieser Claim gehört. Der Thomapyrin-Claim „Auf den Punkt gegen Kopfschmerzen“ arbeitet jedoch stark für Aspirin. 27 Prozent der Studienteilnehmer ordnen diesen Claim Aspirin zu.
 
Für die OTC-Verbraucherstudie von SEMPORA Consulting befragte Research Now im Juli 2012 1.014 Endkonsumenten aus seinem Verbraucherpanel.
Nähere Informationen zu Research Now finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Sempora

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