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Marketing


Produktrecherche immer öfter in Social Media

© Dieter Schütz / Pixelio 

 © Dieter Schütz / Pixelio

Mehr als zwei Drittel der deutschen Internetnutzer suchen im Web nach Informationen zu einem Produkt aus der TV-Werbung. Bereits gut ein Drittel recherchiert mittlerweile sogar während des Shoppens. Werbung stößt Recherche an, die dort gefundenen Informationen wirken nachhaltig auf die Kaufentscheidung. Das ist ein Ergebnis der vorliegenden Digital Life-Studie.


Bei einer Internetpenetration von annähernd drei Vierteln der Gesellschaft sind cross-mediale Marketingstrategien in Deutschland heute eher der Normalfall als die Ausnahme für die Markenkommunikation. Allerdings sollten Werbetreibende nicht nur darauf abzielen, eine einheitliche Werbebotschaft gleichzeitig über verschiedene Kanäle zum Verbraucher zu transportieren, sondern dabei auch verstehen, welchen Beitrag die diversen Mediengattungen in den verschiedenen Phasen der Consumer Journey liefern. Mit Consumer Journey wird hierbei der Prozess vom ersten Werbekontakt über die Kaufentscheidung, den Kauf bis hin zum Kundenbeziehungsmanagement bezeichnet.

85% der Konsumenten recherchiert in Medien, die die Marke selber kontrollieren kann, wie beispielsweise die eigene Webseite. Etwas mehr, 86%, nutzen dabei auch sogenannte „Earned Media Kanäle“, das heißt Seiten, auf denen Dritte über Produkte schreiben und diese bewerten. In diese Kategorie fallen beispielsweise Kommentare in sozialen Netzwerken, Blogs, Microblogs wie Twitter, Konsumentenvideos (YouTube) und natürlich Review- und Preisvergleichsseiten.

Für 41% der der 16- bis 24-Järhigen kann hier bereits ein einzelner negativer Kommentar die Kaufentscheidung beeinflussen. Insbesondere diese jüngeren Altersgruppen haben ein hohes Vertrauen in die Empfehlungen von Freunden, interessanterweise aber fast in gleichem Maße in die Empfehlungen von Personen, die sie nicht kennen. Je älter Verbraucher werden, desto kritischer eingestellt sind sie gegenüber Empfehlungen und Aussagen in den Medien.

Leicht im Vordergrund stehen im Social Web die Ratschläge rund um die Nutzung eines Produktes (57% der Social Media Autoren) und Lob bezüglich einer Marke (53%). Nach den vorliegenden Ergebnissen wird online mehr gelobt als getadelt. Social Media Kommunikation sollte ehrlich sein – die Erstellung positiver Kommentare, weil man dafür eine Belohnung bekommt, sehen nur 30% der Social Media Autoren als motivierend an, dieser Grund liegt damit auf dem letzten Platz der abgefragten Beweggründe für Social Media Kommunikation.

Die TNS Digital Life Studie, liefert auf Basis von mehr als 72.000 Konsumenteninterviews einen umfassenden Blick auf das Onlineverhalten in 60 Ländern.
Nähere Informationen zu TNS finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: TNS

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