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Marketing


Promotions, Promotions, Promotions

© Gerd Altmann / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Die Preise für FMCG-Produkte in Europa sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich drei Prozent gestiegen. Hersteller und Händler versuchen, die höheren Kosten für Rohstoffe wieder einzuspielen, doch die Verbraucher neigen verstärkt dazu, ihre Produktauswahl zu überdenken und die Einkaufshäufigkeit insgesamt zu verringern. Diese Entwicklung belegt die Studie durch einen Blick auf die Umsatz- und Absatzentwicklung beliebter Kernwarengruppen in den untersuchten europäischen Ländern – trotz Wertwachstum von 3,7 Prozent, entwickelt sich der Absatz europaweit nur leicht positiv mit 0,8 Prozent.
 
Im Laufe der letzten drei Jahre zeigt sich ein deutlicher Anstieg von Promotionmaßnahmen in nahezu allen untersuchten Ländern. Dabei liegt Großbritannien deutlich vorne, wo inzwischen mehr als 56 Prozent aller Produkte unter Promotionbedingungen verkauft werden. Die deutsche FMCG-Branche befindet sich mit 11,6 Prozent an letzter Stelle der betrachteten Länder, Frankreich (17,6 Prozent), Spanien (18,5 Prozent), die Niederlande (21,5 Prozent) und Italien (29,7 Prozent) liegen im Mittelfeld. Für Europa insgesamt bedeuten diese Zahlen einen Wert von 25,6 Prozent Promotionverkäufe.
 
Auch das Internet lockt die Verbraucher zunehmend mit besonderen Couponingaktionen, Treuepunkten, virtuellen Geschenken und weiteren Cross-Promotions. Während der Verkauf von Non-Food Produkten in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien weiter ansteigt, sind Onlineshopper in Spanien noch rar. Hier wird das Netz zwar bereits als Vergleichsquelle verschiedener Angebote genutzt, der tatsächliche Kaufakt wird jedoch immer noch bevorzugt im stationären Handel getätigt.
 
Handelsmarken fordern Markenprodukte weiter hinaus – in vielen Warengruppen, beispielsweise Tiernahrung, Molkereiprodukte, TKK und WPR, gewinnen Handelsmarken immer mehr an Stärke und stellen die Wettbewerbsartikel von namhaften Herstellern vor große Herausforderungen. Auch gestiegene Promotiontätigkeiten der Markenartikelhersteller können das Wachstum derzeit nicht aufhalten.
 
Soweit Auszüge aus dem Special Report der SymphonyIRI Group zum Thema Preis und Promotions in sieben europäischen Ländern.
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