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Marketing


"Social Banking" im Kommen

Geplante Investitionen in Web-2.0-Angebote bis 2013 

 Geplante Investitionen in Web-2.0-Angebote bis 2013

40% der Banken in Deutschland planen bis 2013 ihr Engagement in Social Media deutlich verstärken. Knapp jede dritte Bank will bei Anbietern wie Xing oder LinkedIn Geld ausgeben. Der Einstieg ins Mitmach-Internet ist dabei Teil einer breit angelegten Vertriebsoffensive. Denn das Budget für das Kunden- und Vertriebsmanagement macht in den kommenden drei Jahren den größten Anteil der Gesamtausgaben der Banken aus.
 
Neben den beruflichen Netzwerken zählen auch private soziale Plattformen wie Facebook oder StudiVZ zu den Zielen des Bankvertriebs. Knapp jedes vierte Institut will hier in einen Auftritt investieren. Darüber hinaus plant rund jedes fünfte Institut die Einrichtung eigener Communities, wie Bewertungsportale, Diskussionsgruppen, Wikis oder Blogs.
 
Ziel ist hier beispielsweise, mit Ratschlägen für das private Finanzmanagement sichtbar zu werden. Die Nutzung von Twitter taucht in den Vertriebsplanungen von 16 Prozent der Finanzdienstleister auf. Darüber hinaus erwartet die Mehrheit der Banker von Social Media Impulse für das eigene Wissensmanagement. Denn für die Produktentwicklung ist ein frühzeitiger Abgleich mit den Bedürfnissen der Kunden ein Wettbewerbsvorteil für die Banken. Der Begriff „Social Banking“ weitet sich damit aus. So sorgen die sozialen Netze für eine Vielzahl neuer Vertriebsansätze, die die Banken für sich nutzen wollen.
 
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Branchenkompass 2010 Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.
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