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Marketing


Überzeugt die Best Price-Garantie noch zum Kauf?

© Tony Hegewald / pixelio.de 

 © Tony Hegewald / pixelio.de

Konsumenten werden durch Niedrigpreis-Versprechungen mit allzu hohen Rückerstattungsgarantien oft abgeschreckt – und nicht gewonnen. Die vorliegende Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Best Price-Garantie nicht mehr die von den Einzelhändlern erwartete Wirkung bei den Verbrauchern erzielt.

In der Tat sind es immer mehr Einzelhändler, die sich dieser Marketing-Technik bedienen. Dies zwingt einige Vertriebsgesellschaften dazu, zu hohe Garantien anzubieten. Während die Niedrigpreis-Garantie zuvor als ein exklusives Signal der besten Preise aufgefasst wurde, ist dies heute nicht mehr der Fall. Die Verbraucher erwarten inzwischen diese Art von Garantie vom Händler.
 
Eine Garantie, die eine automatische Erstattung des Preisunterschieds verspricht, da der Händler ständig die Preise der Wettbewerber auf dem Markt beobachtet, funktioniert gut und vermittelt dem Verbraucher ein positives Bild vom Händler.
 
Allerdings schafft die Garantie einer zu hohen Rückerstattung, wie beispielsweise die 5- oder 10-fache Erstattung der Preisdifferenz, Misstrauen auf Seiten des Verbrauchers und fördert ein eher negatives Image des Händlers. Die befragten Konsumenten erklären, dass derartige Angebote die Kaufabsicht eher reduzieren.
 
Das Forschungszentrum Value & Persuasion der Reims Management School, das ein Team von 11 Professoren unter der Leitung von Adilson Borges vereint, hat die Studie „Revisiting low price guarantees: does consumer versus retailer governance matter?“ durchgeführt. Die Forscher führten drei Experimente mit 662 Konsumenten durch mit dem Ziel, Aussagen über das Verhalten der Konsumenten, deren Wahrnehmung und Einstellung gegenüber Best Price-Garantie treffen zu können.
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