ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Marketing


Von Gutscheinjunkies und -muffeln

Gutschein erhalten - und jetzt? (Quelle: AffiliPrint) 

 Gutschein erhalten - und jetzt? (Quelle: AffiliPrint)

Gutscheine kommen gut bei den Konsumenten an. Für 90 Prozent der Befragten stellen sie einen Mehrwert dar. Gutscheine sind ein wichtiger Impulsgeber für die Konsumenten. 64 Prozent der Befragten haben sich durch einen Rabattgutschein schon mal zum Kauf eines Produktes verführen lassen, das sie sonst nicht gekauft hätten. Das sind 14 Prozent mehr als noch 2013.

Gutscheine können grundsätzlich nahezu in jedem Kommunikationskanal und an jedem Customer Touchpoint eingesetzt werden. Fragt man die Verbraucher nach ihrer persönlichen Präferenz im Hinblick auf Online-, Mobile- oder Print-Gutscheine, bevorzugen vier von zehn Online-Gutscheine. Knapp jeder Dritte bekommt am liebsten Print-Gutscheine. Lediglich vier Prozent würden mobile Gutscheine den anderen vorziehen. Ein Viertel der Verbraucher stehen allen drei Kanälen gleichermaßen offen gegenüber.

Die fünf Gutscheinnutzer-Typen (Quelle: AffiliPrint) 

 Die fünf Gutscheinnutzer-Typen (Quelle: AffiliPrint)

Im Rahmen des Studie wurden folgende Gutscheinnutzer-Typen identifiziert:
Der Gutscheinsammler bewahrt alle Gutscheine auf, die er bekommt, um sie bei Bedarf einzulösen. In der Regel ist der Gutscheinsammler eine Sammlerin. Sie ist verheiratet oder lebt in einer festen Beziehung. Die Gutscheinsammlerin ist gebildet und bezieht ein mittleres bis gehobenes Einkommen. Sie ist eine erfahrene Online- Shopperin und kauft mindestens einmal im Monat im Internet ein. Der Gutschein ist für Gutscheinsammler(innen) ein echter Mehrwert. Gutscheinsammler erreicht man am besten über die Paketbeilage, die Gutschein-EMail oder einem Gutschein, der im Check-out eines anderen Shops eingebunden ist.

Der Gutscheinprofi kauft fast nichts, ohne vorher genau zu recherchieren, ob er das Produkt online nicht billiger bekommt. Nicht das Geschlecht bestimmt, wer Gutscheinprofi ist, sondern die Einstellung zum Gutschein und sein Umgang damit. Es handelt sich hier um den professionellen Vergleicher, der gezielt über die Kanäle Online, Print und Mobile die unterschiedlichen Gutscheinangebote vergleicht. Seine häufigen Internetkäufe kann er sich problemlos leisten, handelt es sich doch meistens um den klassischen DINK (Double Income No Kids)-Haushalt, ausgestattet mit exzellenter Bildung und gehobenem Einkommen. Beruflich befindet er sich in seinen besten Jahren, der gewichtete Altersdurchschnitt liegt bei 39 Jahren.

Der Gutscheinfreund wird durch Gutscheine auf interessante Produkte aufmerksam gemacht, die er dann auch gerne kauft. Der Gutscheinfreund liebt Gutscheine. 94 Prozent sehen in Gutscheinen einen Mehrwert. Er ist ein „Impuls-Gutscheinkäufer“ und löst diese meist sofort ein (> 70 Prozent). Wenn das nicht geht, greift er auch gerne auf mobile Angebote mit Gutscheinspeicherfunktion zurück. Zehn Prozent der Gutscheinfreunde speichern sich ihre Gutscheine direkt in ihrem Smartphone ab – das ist die höchste Quote unter allen Gutscheintypen. Der Gutscheinfreund ist zwischen 35 und 65 Jahren alt und verfügt über ein mittleres bis gehobenes Einkommen. Er lebt überwiegend in einem 2-Personen- Haushalt.

Dem Gutscheinmuffel sind Gutscheine eigentlich egal. Er kauft, was er braucht und haben möchte, auch ohne Gutschein. Zwar erkennen immerhin die Hälfte der Muffel in Gutscheinen einen Mehrwert, aber sie lassen sich immer nur dann mit Gutscheinen knacken, wenn man sich an ihre Spielregeln hält. Das mit Abstand wichtigste Kriterium für den Muffel ist ein angemessener Mindestbestellwert – ist dieser zu hoch, steigt der Muffel aus. Im Vergleich zu den anderen Gutscheintypen ist er eher männlich und gesetzteren Alters. In der Zielgruppe 65+ ist er mit 37 Prozent überproportional häufig vertreten. Der Anteil an Gutscheinmuffeln, die verheiratet sind und solcher, die Single sind, liegt auf ähnlichem Niveau. Der Anteil an Single-Haushalten ist damit innerhalb dieses Typus am stärksten ausgeprägt. Sein Bildungsstand ist eher niedriger bis mittel und er verfügt über ein geringes bis mittleres Einkommen.

Der Gutscheinjunkie löst so viele Gutscheine wie möglich ein. Wenn er sie selber nicht einlösen kann, verschenkt er sie. Hauptsache die Gelegenheit bleibt nicht ungenutzt. Bei dem Gutscheinjunkie handelt es sich um einen echten Heavy-User. Auffällig ist, dass bei ihm, obwohl er mit im Schnitt 32,5 Jahren relativ jung ist, vergleichsweise viele Personen mit ihm in einem Haushalt leben. Bei ihm steht ausschließlich die Gutscheinersparnis im Vordergrund. Ist diese gegeben, kauft er nicht nur am meisten „gutscheininduziert“, er hat auch die höchste Weiterempfehlungsquote an Bekannte. Sein Bildungsstand ist eher niedriger bis mittel. Der Gutscheinjunkie verfügt über ein geringes bis mittleres Einkommen.

Soweit ein Auszug aus dem GutscheinBarometer 2014 von AffiliPRINT. Die Studie wurde mit der Innofact AG durchgeführt, wobei im Januar 2014 1.063 Deutsche befragt wurden.
Nähere Informationen zu Innofact finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: AffiliPRINT

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email