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Marketing


Weltweiter Werbemarkt wächst weiter – wenn auch verhaltener

Weltweite Werbeausgaben steigen (© Gerd Altmann / PIXELIO) 

 Weltweite Werbeausgaben steigen (© Gerd Altmann / PIXELIO)

Der Weltweite Werbemarkt wächst trotz Berg- und Talfahrt an den Finanzmärkten weiter. Die Investitionen der Werbungtreibenden in Kommunikation steigen, allerdings gegen Jahresende hin verhaltener als noch im Sommer angenommen. So prognostiziert die Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia in ihrer Studie „Advertising Expenditure Forecast“ ein Wachstum des weltweiten Werbemarkts von 3,6 Prozent und korrigiert damit die Juli-Prognose (4,1 Prozent) leicht nach unten.

Wesentlich verantwortlich für den schwächeren Anstieg ist der sehr deutliche Rückgang der Werbeinvestitionen in Nordafrika und dem Mittleren Osten (-14,2 Prozent), bedingt durch die politischen Umbrüche in dieser Region. Für die nächsten Jahre wird eine Fortsetzung stabilen Wachstums um 5,3 Prozent in 2012 und 5,5 Prozent in 2013 erwartet, wobei die Werbeinvestitionen der westlichen, etablierten Märkte geringer wachsen werden (Westeuropa bis 2013 jährlich im Schnitt 2,8 Prozent, Nordamerika 3,3 Prozent) als die aufstrebenden Märkte.

In Deutschland wird die Entwicklung am Werbemarkt als stabil angesehen. Das Konsumklima hat sich infolge der Schwankungen an den Börsen nur leicht abgekühlt, der Index bleibt jedoch positiv. Es seien derzeit keine Anzeichen dafür zu sehen, dass Deutschland in eine neue Rezession falle. Einige Werbungtreibende steigern ihre Budgets zwar weniger dynamisch, als sie es bis zur Mitte des Jahres vor hatten. Von Kosteneinschnitten vergleichbar zum Vorfeld der Krise von 2008 könne jedoch keine Rede sein.

ZenithOptimedia erstellt die vierteljährlichen Forecasts des weltweiten Werbemarktes seit 16 Jahren. Unter anderem wurden die Werbeausgaben aus 79 Märkten über 31 Jahre lang analysiert und die Zusammenhänge zwischen dramatischen Börsenstürzen und ihren Effekten auf den Werbemarkt untersucht. Nur in manchen Fällen stellten sich im Folgejahr Werbekrisen nach einem Börsensturz ein, nämlich insbesondere dann, wenn an den Aktienmärkten extrem überbewertete Branchen zuvor stark in Werbung investiert hatten. Dies war beispielsweise im Jahr 2000 der Fall, als die Dotcom-Blase platzte.
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