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Marketing


Werbe-Spendings legen um 3 Prozent zu

In Deutschland zeigt die Kurve im Werbe-Markt wieder nach oben 

 In Deutschland zeigt die Kurve im Werbe-Markt wieder nach oben

Eine gute Nachricht für den deutschen Werbemarkt: Nachdem Carat und Zenith Optimedia dem hiesigen Werbemarkt für 2010 erneut ein Minus vorausgesagt haben, lässt die aktuelle Prognose von Magna Global Medienunternehmen und Agenturen aufatmen.

Die Hamburger Agentur, die wie Initiative und Universal McCann zur Interpublic-Holding gehört, hat ihre Prognose für die deutschen Netto-Werbeeinnahmen nach oben korrigiert und sieht die Werbeerlöse der Medienanbieter in diesem Jahr netto um 3 Prozent von 16,2 Milliarden Euro auf 16,7 Milliarden Euro steigen. Dabei wurde auch die Wachstumsprognose für die TV-Anbieter von 4,9 Prozent auf 5,9 Prozent angehoben, da die Netto-Einnahmen dieses Jahr wohl stärker als zunächst vorhergesagt ansteigen werden.

Insgesamt gehen die Vorhersagen davon aus, dass die Einnahmen der Medien der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung folgen werden. International rechnen die Mediaexperten bis 2015 mit Wachstumsraten von bis zu 2 Prozent pro Jahr. Nur für den deutschen Markt schrauben sie ihre Erwartungen etwas herunter und rechen hierzulande mit einem Wachstumsplus von mindestens 1 Prozent per anno.

Der große Gewinner in den kommenden Jahren wird aber in jedem Fall auch in Deutschland die Online-Werbung bleiben, für die Magna Global bis 2015 eine jährliche Wachstumsrate von 10,1 Prozent errechnet. In den kommenden fünf Jahren werden die Werbeeinnahmen im gesamten Online-Bereich 5,3 Milliarden Euro netto erreichen. Das entspricht einem Marktanteil von 29,1 Prozent an den gesamten deutschen Netto-Werbeeinnahmen. Die höchsten Zuwachsraten wird dabei der Search-Bereich haben, für den bis 2015 Netto-Erlöse in Höhe von 3 Milliarden Euro netto errechnet werden.

Trotz dieses digitalen Höhenflugs werden die Zeitungen ihre Relevanz zwar nicht verlieren, aber dennoch jedes Jahr 2 Prozent weniger Werbeerlöse verkraften müssen. Bei den Fach- und Publikumszeitschriften werden die Werbeeinnahmen bis 2015 sogar um 3,7 Prozent per anno abschmelzen. Auch der Hörfunk wird in den kommenden Jahren leichte Einbußen von Minus 0,4 Prozent hinnehmen müssen.
Positiv sieht es hingegen bei den Out-of-Home-Medien aus, die bis 2015 um 2,4 Prozent zulegen werden und 2015 Netto-Spendings in Höhe von 933,7 Millionen Euro verbuchen werden.
Quelle: HORIZONT

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