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Marketing


Werbemarkt startet 2012 positiv

© Gerd Altmann / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Der Bruttowerbemarkt in Deutschland steigt laut Nielsen im ersten Quartal 2012 um 3,3 Prozent auf knapp sechs Milliarden Euro. Im Februar und insbesondere im März führten Etatsteigerungen im zweistelligen Millionenbereich bei den Unternehmen Unilever (insbesondere für die Körperpflegemarken Dove und Axe), der Telekom sowie bei McDonalds zu einer spürbaren Belebung.
 
Außerdem löst die PKW-Branche die Handelsorganisationen als werbestärkste Branche ab. Sie steigerte ihren Werbedruck um gut 29 Millionen Euro auf rund 402 Millionen Euro. Zwei Drittel des Zuwachses steuerte das Automobilunternehmen Audi bei, das seine Werbeausgaben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 30 Millionen Euro erhöhte und damit nahezu verdoppelte. Deutliche Steigerungen ihres Etats nahmen zudem die Unternehmen Hyundai und Honda vor. Dennoch waren die PKW-bezogenen Werbeetats von Volkswagen und Daimler in Höhe von 48 bzw. 32 Millionen Euro die größten im betrachteten Zeitraum. Der französische Hersteller Peugeot legte bei seinen Werbeausgaben dagegen den Rückwärtsgang ein: die Ausgaben wurden um mehr als die Hälfte bzw. fast 13 Millionen Euro zurückgefahren – die stärkste Reduzierung unter den PKW-Herstellern im aktuellen Quartal.

Den höchsten absoluten Zuwachs des Werbedrucks mit einem Plus von 48 Millionen Euro verzeichneten die Online-Dienstleistungen. Google als werbestärkstes Unternehmen der Branche stockte seinen Etat für das Quartal um 5,2 Prozent auf rund 15,7 Millionen Euro auf. Eine ähnliche absolute Größenordnung erreichte das Hotelbuchungsportal Trivago, das seinen Etat um mehr als 10 Millionen Euro erhöhte. Einen weiteren deutlichen Zuwachs gab es bei Videoportalen und Lieferdiensten.

Die Handelsorganisationen dagegen reduzierten ihren Werbedruck um rund 30 Prozent auf 340 Millionen Euro. Besonders die Zurückhaltung der Media-Saturn-Holding, die ihren Werbedruck im Vergleich zum Vorjahresquartal halbierte und damit auf einen Schlag rund 55 Millionen Euro einsparte, schlug auf die Gesamtbilanz durch. Auch Aldi, Edeka und Netto nahmen ihre Spendings insgesamt im zweistelligen Millionenbereich zurück. Penny indessen baute den Werbedruck – gegen den Branchentrend – am deutlichsten aus.
 
Sollten die Verbraucher ihre Kauflust nicht unter anderem auf Telekommunikationsgeräte – vulgo: Handies und Smartphones – richten, könnte man mangelnde Werbeaktivitäten nicht dafür verantwortlich machen: Auch diese Branche baute ihre Etats um einen zweistelligen Millionenbetrag auf fast 40 Millionen Euro aus. Für gut ein Viertel dieses Werbedrucks zeichnet dabei alleine Apple mit dem iPhone verantwortlich, gefolgt von Samsung und Nokia. Weitere 5,6 Millionen Euro investierte Apple in die Werbung für das iPad. 
Nähere Informationen zu The Nielsen Company finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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