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Marketing


Werbeumsatz: Online vor Fernsehwerbung

© S. Hofschlaeger / pixelio.de 

 © S. Hofschlaeger / pixelio.de

Das Internet bleibt der maßgebliche Wachstumstreiber der deutschen Unterhaltungs- und Medienbranche. Die kumulierten Umsätze mit Internetzugängen und Onlinewerbung sind 2011 um 11,5 Prozent gewachsen und kamen laut "German Entertainment and Media Outlook: 2012-2016“ zusammen auf einen Anteil von 23 Prozent an den gesamten Branchenerlösen.


Bis 2016 erwartet PwC für den Unterhaltungs- und Medienmarkt in Deutschland ein robustes Wachstum von durchschnittlich 2,8 Prozent pro Jahr. Die positive Entwicklung sowohl bei den Werbeerlösen als auch bei den Konsumentenausgaben wird dazu beitragen, dass das Marktvolumen im Jahr 2016 erstmals ein Volumen von 70 Milliarden Euro übersteigt.

Ein Großteil des Wachstums wird erwartungsgemäß aus dem Geschäft mit digitalen Medien kommen. Der Anteil der Erlöse aus dem Verkauf von digitalen Produkten und der Vermarktung von Werbeplätzen in digitalen Medien wird laut Studienprognosen bis 2016 um 10 Prozentpunkte auf 37 Prozent steigen.

Insgesamt sind 2011 fünf Segmente signifikant gewachsen: die Onlinewerbung und der Internetzugang um 12,3 beziehungsweise 11,2 Prozent, der Außenwerbungsmarkt um 5,8 Prozent, gefolgt vom Videospielemarkt und dem Filmmarkt mit 3,7 beziehungsweise 2,2 Prozent. Der Filmmarkt konnte nach dem Rekordjahr 2009 erneut von der wachsenden Popularität der 3-D-Technologie, steigenden Besucherzahlen und der Etablierung digitaler Vertriebsmodelle profitieren. Nachhaltig positiv wirkt sich die Digitalisierung auch auf den Markt für Außenwerbung aus, der in den nächsten fünf Jahren um durchschnittlich 2,7 Prozent pro Jahr zulegen wird.

Der gesamte Werbemarkt konnte 2011 von der vergleichsweise robusten deutschen Wirtschaft profitieren. Das Nettowerbevolumen ist um 3,1 Prozent gewachsen - damit fiel das Wachstum zwar geringer aus als im Vorjahr (5,2 Prozent). Dennoch konnte fast wieder das Umsatzniveau aus der Zeit vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008-2009 erreicht werden. Den stärksten Umsatzzuwachs konnten das kleine Segment der Videospielewerbung mit einem Plus von 12,1 Prozent und die Onlinewerbung mit einem Wachstum von 12,3 Prozent verzeichnen.
 
Soweit ein Auszug aus dem "German Entertainment and Media Outlook: 2012-2016“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC.
Quelle: PwC

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