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Wolken über der Autobranche

© Gabi Eder / PIXELIO 

 © Gabi Eder / PIXELIO

Noch ist die Autobranche in Champagnerlaune. Die Hersteller fahren von Rekord zu Rekord, die Produktionen sind ausgelastet, die Stimmung gut. Allein in diesem Jahr werden Autobauer weltweit 60,3 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Doch am Horizont tauchen die ersten Wolken auf, die auf ein Ende der Party hindeuten.

Eine aktuelle Studie des Car Centers Automotiv Research der Universität Duisburg-Essen im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA Mitte September in Frankfurt prognostiziert für das kommende Jahr einen weltweiten Absatz von 60,3 Millionen Fahrzeugen. Vor fünf Monaten war das Institut noch von 65,6 Millionen Autos ausgegangen. 2012 ist laut Studie allerdings mit einer Abkühlung der weltweiten Automobilkonjunktur zu rechnen. Das ist nicht nur eine Hiobsbotschaft für die Hersteller, sondern auch für die Medienhäuser. Seit Monaten gehört die Automobilindustrie zu den Treibern im Werbemarkt. Brutto 856 Millionen Euro haben die Hersteller in diesem Jahr bislang laut Nielsen allein in Deutschland in die Werbung investiert. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von knapp acht Prozent.

Die Gründe für die drohende Stagnation am Automarkt sind derweil vielfältig. Zum einen wirkt die Naturkatastrophe in Japan nach, erhöhen die Unruhen in Nordafrika die Risiken von Ölpreisschwankungen. Zum anderen belasten die anhaltenden Turbulenzen an den Finanzmärkten und die Schuldenkrise in Europa die Konjunkturstimmung. So erwartet das Car Center aufgrund der staatlichen Sparprogramme im kommenden Jahr in Italien, Frankreich und Spanien einen Nachfragerückgang. 

Doch mittelfristig kehrt die Automobilindustrie wieder auf den Wachstumspfad zurück. Bereits 2013 soll der Absatz wieder auf 63,5 Millionen Fahrzeuge klettern.  Das wäre dann ein neuer Rekordwert.
Quelle: Horizont.net

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