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Marketing


ZAW fordert auf, den Werbemarkt wissenschaftlich zu erforschen

© Gerd Altmann  / pixelio.de 

 © Gerd Altmann / pixelio.de

Mediale Veränderungen, konjunkturelle Aspekte, politisch verfügte Werbeeinschränkungen oder demografische Trends spielten verknüpfte Rollen. Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), rief die Universitäten in Deutschland dazu auf, das komplexe individuelle Verhalten von Akteuren im Werbemarkt ebenso wissenschaftlich zu durchdringen wie die rationale und emotionale Kompetenz der Kunden in Deutschland sowie die Konsequenzen für die Wettbewerbswirtschaft durch politische Eingriffe in die Markt-Kommunikation.

Des Weiteren gibt der ZAW die Jahresergebnisse der Netto-Erlöse (bereinigt um Rabatte und Mittlergebühren) 2012 im Werbegeschäft der Medien bekannt. Dabei führen laut ZAW-Studie die Fernsehveranstalter mit einem Volumen von 4 051 Mio € an (+1,8 Prozent). 93 Prozent (3 762 Mio €) geht an das Privatfernsehen, die restlichen 7 Prozent an die ARD-Sender (154 Mio €) und das ZDF (135 Mio €). Die Tageszeitungen büßten erhebliche Anzeigenumsätze ein. Sie kamen auf 3 233 Mio € (-9,1 Prozent). An dritter Stelle der Medienmilliardäre im Werbegeschäft steht die Werbung per Post. Dort schrumpften die Werbeeinnahmen auf 2 864 Mio € (-4,1 Prozent). Auch die Anzeigenblätter auf Platz vier mussten Rückgänge verkraften - ihr Werbeumsatz schmolz auf 2 001 Mio € zusammen (-2,9 Prozent). Bedeutsam war der Werbeeinbruch bei den Publikumszeitschriften. Ihre Anzeigenerlöse rutschten auf 1 281 Mio € (-11,1 Prozent). Die Auskunfts- und Verzeichnismedien erzielten nur einen Netto-Betrag von 1 096 Mio € (-3,8 Prozent).

Werbung in Online-Angeboten konnten ihr Werbegeschäft 2012 erfolgreich abschließen. Das Netto-Werbevolumen betrug 1 079 Mio € (+9 Prozent) und befindet sich damit diesseits der Milliardensumme. Dass die Zuwachsrate nicht mehr zweistellig ausfiel, erklärt der ZAW mit der Konjunkturdelle, die sich belastend auch auf den Werbemarkt gelegt hatte und zyklische Werbeplanung forcierte.

Soweit Auszüge aus der Studie „Werbung in Deutschland“ des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).
Quelle: ZAW

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