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Studien


72 Prozent der Deutschen sind online

Internetnutzung seit 2001 

 Internetnutzung seit 2001

Laut aktuellem (N)ONLINER Atlas der Initiative D21 ist die Internetnutzung in Deutschland im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen. Binnen eines Jahres haben somit zwei Millionen Menschen die digitale Welt neu für sich entdeckt. Jedoch sind immer noch 28 Prozent und damit knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online.
 
Mit aktuell 80,2 Prozent Onliner-Anteil ist Bremen weiterhin einsame Spitze bei der Internetnutzung. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein erneut hoher Zuwachs von sechs Prozentpunkten. Auch die anderen Stadtstaaten (Berlin 75,2 Prozent und Hamburg 75 Prozent) sind unter den TOP 5 vertreten. Als einziges Flächenland kann sich Baden-Württemberg mit 76 Prozent dazwischen schieben und belegt den zweiten Platz bei der Internetnutzung unter den Bundesländern. Die Wachstumsrate von Bremen wird in diesem Jahr nur noch von einem anderen Bundesland überboten: Rheinland-Pfalz weist mit 6,4 Prozent den höchsten Zuwachs aller Bundesländer auf.
 
Allgemein konnte der Osten nicht aufholen. Im Gegenteil: die Schere zwischen West und Ost öffnet sich weiter. Die Kluft zwischen dem ersten und dem letzten Bundesland ist damit auf gewaltige 17,5 Prozentpunkte angewachsen. Diese Entwicklung zeichnet sich auch beim Stadt-Land-Gefälle ab: Während in Ballungsräumen inzwischen 74,8 Prozent der Einwohner online sind, sind es in Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern gerade einmal 65,8 Prozent.
 
Zum dritten Mal in Folge weist die Bevölkerungsgruppe mit formal einfacher Bildung den höchsten Zuwachs bei der Internetnutzung auf. Um 3,9 Prozentpunkte auf 56,6 Prozent stieg die Zahl der Onliner mit Volks- oder Hauptschulabschluss. Mit 5,0 Prozent sind auch die meisten Nutzungsplaner aller Bildungsgruppen hier vertreten, wodurch man in den nächsten Jahren mit einem weiteren überdurchschnittlichen Wachstum rechnen kann. Trotz dieser positiven Entwicklung liegt diese Bildungsgruppe weiterhin weit hinter den Gruppen mit einem weiterbildenden Schulabschluss (76,2 Prozent Onliner) und der Gruppe mit Abitur oder Studium (88,8 Prozent Onliner). Spitzenreiter sind Schüler, die bereits mit 97,5 Prozent Onliner-Anteil beinahe vollständig im Internet anzutreffen sind.
 
Das sind die zentralen Ergebnisse der Jubiläumsausgabe des (N)ONLINER Atlas. Deutschlands größter Studie zur Internetnutzung, die seit zehn Jahren von TNS Emnid / TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 durchgeführt wird. Dabei werden die über 30.000 Interviewten nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung befragt, woraus sich unter anderem detaillierte Rückschlüsse auf die Internetnutzung in den einzelnen Bundesländern, Regierungsbezirken und Ortsgrößenklassen ziehen lassen. 
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