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Studien


ADAC Postbus bleibt der bekannteste Anbieter

Die bekanntesten Fernbus-Anbieter (Quelle: Rogator) 

 Die bekanntesten Fernbus-Anbieter (Quelle: Rogator)

Durch die Liberalisierung des Angebots an Fernlinienbussen ist der Mobilitätsmarkt in Deutschland deutlich in Bewegung geraten. Dies hat nicht nur zu veränderten Wettbewerbsverhältnissen zwischen den Verkehrsmitteln geführt, sondern auch zu einem Wettbewerb unter den Anbietern von Fernlinienbusreisen.
 
Der Anbieter ADAC Postbus erzielt in Juni 2014 eine gestützte Bekanntheit von etwa 53 Prozent (Dez. 2013: 51 Prozent) und liegt damit vor dem Marktführer MeinFernbus (46 Prozent). Dies stellt die realen Marktgegebenheiten insofern auf den Kopf, als dass MeinFernbus über das weitaus größere Angebot verfügt. Offensichtlich kann ADAC Postbus dabei von der weiterhin starken Verbrauchermacht des Verkehrsclubs profitieren. So liegt bei den ADAC-Mitgliedern die gestützte Bekanntheit von ADAC Postbus mit 62 Prozent deutlich höher als bei Nicht-Mitgliedern (49 Prozent). Auf die Bekanntheit der anderen Anbieter von Fernlinienbusreisen hat der Faktor „ADAC-Mitgliedschaft“ hingegen keinen Einfluss.
 
Mit einer gestützten Bekanntheit von 36 Prozent erreicht Flixbus insgesamt den dritten Rang. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Segment der Reisenden unter 30 Jahren als besonders attraktives und relevantes Segment zu betrachten ist. Bezogen auf diese Personengruppe ändert sich das Ranking. Hier liegt Flixbus (54 Prozent) vor MeinFernbus (50 Prozent) und ADAC Postbus (41 Prozent). Die Analyse der Nutzerstruktur von Reisen mit Fernlinienbussen unterstreicht, dass die Personengruppe der Unter-30-Jährigen überdurchschnittliche Nutzerquoten erreicht.
 
Der zunehmende Wettbewerb hat nicht nur zu einem ruinösen Preiswettbewerb geführt, sondern zu einer zunehmenden Preisangleichung der Anbieter. Eigene Preisanalysen zeigen auf einzelnen Strecken Preissenkungen von 50 Prozent und mehr gegenüber 2013. Umgerechnet ergeben sich auch bei kurzfristiger Buchung Preise von ca. vier bis fünf Cent pro km. Dies entspricht bei einer Strecke von 300 km Preisen von 12 bis 15 EUR. Von einem durchgehenden Preispremium einzelner Anbieter – als Ausdruck einer klaren Markenstärke – kann im Moment nicht ausgegangen werden. Vielmehr scheint es eher darum zu gehen, über Niedrig- und Kampfpreise auf „auf Gedeih und Verderb“ Marktpositionen zu besetzen und auszubauen.
 
Für die Studie „MobilitätsTRENDS 2014“, eine Kooperationsstudie der exeo Strategic Consulting AG und der Rogator AG, wurden ca. 2.400 Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt. Personen, die in den letzten zwölf Monaten Reisen mit einer Entfernung von mehr als 50 km unternommen haben, sind die Kernzielgruppe der Studie.
Quelle: Rogator

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