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Studien


Ärzte betrachten Gesundheitsapps mit Argwohn

Gesundheitsapp - vielleicht nützlich? (Quelle: Ipsos) 

 Gesundheitsapp - vielleicht nützlich? (Quelle: Ipsos)

Digitale Innovationen könnten im Kampf gegen Übergewicht, insbesondere Adipositas, helfen, doch die behandelnden Ärzte stehen den digitalen Helfern bisher noch skeptisch gegenüber wie Ipsos Healthcare ermittelte.

Zwar empfahlen über 72 Prozent der befragten Ärzte in England, Frankreich und Deutschland ihren Patienten bereits eine App, ein Forum oder ein mobiles Gerät zur Überwachung ihrer Beschwerden, jedoch zweifeln vor allem die deutschen Befragten an der Zuverlässigkeit der digitalen Lösungen. Ein Drittel der deutschen Ärzte misstraut den Daten der mobilen Gesundheitsüberwachung.
 
Routineuntersuchungen seien in Zukunft so nicht zu ersetzen, gaben ein Viertel der befragten Ärzte an. Besorgt sind drei von zehn Befragten dagegen, dass die Apps für Konflikte zwischen Arzt und Patient sorgen könnten.
 
Nichtsdestotrotz erwartet zumindest einer von vier befragten Ärzten eine steigende Relevanz von neuen Technologien zur Bekämpfung von Adipositas. So stimmen neun von zehn deutschen Ärzten zu, dass mobile Lösungen helfen werden, den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erleichtern. Welche Leistungen die Ärzte sich von den Innovationen wünschen, wissen gut drei Viertel der Befragten allerdings selbst nicht genau. Als am sinnvollsten erachten sie eine Überwachungsfunktion der Patientenkondition.
 
Die Studienteilnehmer hinterfragen insbesondere die Motivation der Pharmaindustrie. 40 Prozent gaben an, einer von einem Pharmaunternehmen entwickelten App nicht zu trauen, während nur knapp ein Viertel einem Technologieunternehmen misstrauen würde.
 
Ipsos Healthcare befragte im zweiten Quartal 2015 131 Ärzten in England, Frankreich und Deutschland in einer Online-Befragung.

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