ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


„Ärzte ohne Grenzen" haben das größte Vertrauen

©  Günther Richter  / pixelio.de 

 © Günther Richter / pixelio.de

Spendenorganisationen versuchen die Organisationen ihre Kosten für Verwaltung, Gehälter und Werbung so gering wie möglich zu halten, um mögliche Spender nicht abzuschrecken. Die Verbraucher halten einen Eigenaufwand für Verwaltungskosten von 17 Prozent für angemessen. Ob dies der Realtität entspricht, hat YouGov in der Studie „Die Spender der Zukunft“ untersucht.

Die meisten der abgefragten Spendenorganisationen liegen mit Ihrem Verwaltungsaufwand unter dem Wert von 17 Prozent. So wenden Ärzte ohne Grenzen, Deutsches Rotes Kreuz, SOS-Kinderdörfer und UNICEF, die in der YouGov-Studie zu den beliebtesten Organisationen gehören, jeweils einen Anteil von unter 20 Prozent für interne Ausgaben auf (Quelle: DZI Spendenalmanach 2014). Für andere in der Studie behandelte Organisationen, beispielsweise Adveniat, Brot für die Welt, Caritas, Diakonie oder Misereor liegt der Anteil sogar bei unter 10 Prozent.

Bei der Einschätzung des angebrachten Verwaltungsaufwandes ist ein Alterseffekt zu beobachten. Je jünger die Befragten, desto höher darf ihrer Meinung nach der Verwaltungsanteil sein. Nennt die Gruppe der 16 bis 33 Jährigen im Schnitt 20 Prozent als noch legitim, sind es bei den 50 bis 68 Jährigen nur 16 Prozent und bei den 69 bis 92 Jährigen noch knapp 14 Prozent, die eine Organisation für interne Zwecke verwenden sollte.

Auch das Vertrauen in die Spendenorganisation spielt bei der Einwerbung von Geldern eine wichtige Rolle. Das größte Vertrauen bringen die Befragten „Ärzte ohne Grenzen“ (65 Prozent) entgegen, an zweiter und dritter Stelle folgen die SOS-Kinderdörfer (55 Prozent) und die Deutsche Krebshilfe (52 Prozent), Platz vier und fünf belegen das Deutsche Rote Kreuz (51 Prozent) und Amnesty International (39 Prozent).

Für die Studie „Die Spender der Zukunft“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov wurden 2.000 Personen, darunter n=500 Personen unter 35 Jahren (Boost) im Oktober 2014 befragt. Zusätzlich wurden in einer Online-Fokusgruppe mit 15 Befragten (junge Personen unter 35 Jahren) Gründe für die geringe Spendenbereitschaft und Mitgliedschaft in Spendenorganisationen von jungen Personen unter 35 Jahren ermittlelt. Folgende Einrichtungen wurden in der Studie u. a. abgefragt: Aktion Deutschland Hilft e.V., Amnesty International, ARD Fernsehlotterie/Deutsche Fernsehlotterie, Ärzte ohne Grenzen e.V., Bethel (v. Bodelschwinghsche Stiftungen), Bischöfliche Aktion Adveniat e.V., Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V., Brot für die Welt, Christoffel Blindenmission, Deutscher Caritasverband e.V., Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Deutsche Krebshilfe e.V., Deutsches Rotes Kreuz e.V., Deutsche Welthungerhilfe e.V., Diakonie Deutschland, Geschenke der Hoffnung e. V. ("Weihnachten im Schuhkarton"), Glücksspirale (LOTTO Bayern), Greenpeace e. V., Johanniter Unfallhilfe e.V., Kindermissionswerk "Die Sternsinger" e.V., Kindernothilfe e.V., missio - Internationales Katholisches Missionswerk e.V., Movember Europe, NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V., Oxfam Deutschland e.V., PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) Deutschland e.V., SOS Kinderdörfer e.V., Westlotto, World Vision Deutschland e.V., WWF Deutschland (World Wide Fund for Nature).
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email