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Studien


Alternative Nutzungsmodelle bei E-Books im Trend

Quelle: Bitkom 

 Quelle: Bitkom

24 Prozent der Bundesbürger lesen E-Books im Vergleich zum Vorjahr sind das drei Prozent mehr. Da nur drei Viertel aller Deutschen Bücher lesen, liegt der Anteil der E-Book-Nutzer an der Bücher lesenden Bevölkerung sogar bei 33 Prozent (Vorjahr: 29 Prozent).
 
Nach den Ergebnissen der Umfrage sind E-Books über die verschiedenen Altersgruppen hinweg gleichermaßen beliebt. 31 Prozent aller 14- bis 29-Jährigen und 30 Prozent der 30- bis 49-Jährigen lesen E-Books. Unter den 50- bis 64-Jährigen sind es 27 Prozent. Erst in der Altersgruppe ab 65 Jahren liegt die Nutzung mit zehn Prozent deutlich niedriger. Fast ein Drittel (32 Prozent) der Nicht-Nutzer von E-Books kann sich vorstellen, in Zukunft digitale Bücher zu lesen
 
56 Prozent der E-Books-Nutzer verwenden dabei Laptops bzw. Netbooks. 44 Prozent lesen E-Books auf dem Smartphone und 32 Prozent auf einem stationären Computer. 30 Prozent der befragten E-Book-Nutzer lesen auf dem Tablet Computer und 27 Prozent mit dem E-Reader.
 
Die beliebteste technische Funktion von E-Books ist das digitale Lesezeichen. Gut zwei Drittel (69 Prozent) der befragten E-Book-Leser nutzen sie. Gleichauf liegt mit 68 Prozent die Veränderung der Schrift: Größe, Zeilenabstand oder Schrifttyp können angepasst werden. Ein gutes Drittel (38 Prozent) verwendet die Stichwortsuche, ein Viertel (26 Prozent) macht sich Notizen und ein Fünftel markiert Textstellen. 17 Prozent nutzen die Übersetzungsfunktion.
 
Die wichtigsten Bezugsquellen für E-Books sind mit 63 Prozent Online-Buchshops wie Amazon, Buch.de, Ebook.de oder Thalia.de. Gut ein Viertel (27 Prozent) der Befragten kauft Bücher in den vorinstallierten Shops der Lesegeräte. Immerhin 14 Prozent kaufen direkt bei den Autoren und 9 Prozent auf den Webseiten der Buchverlage. 15 Prozent der Befragten sagen, dass sie kein Geld für E-Books ausgeben.
 
Neben dem Erwerb einzelner E-Books etablieren sich alternative Formen der Nutzung. Insbesondere das Ausleihen digitaler Bücher entwickelt sich zu einem wichtigen Trend. Ein Viertel der Befragten leiht E-Books über öffentliche Bibliotheken aus. Im vergangenen Jahr waren es erst 17 Prozent. Das Ausleihen bei kommerziellen Anbietern wächst leicht auf 16 Prozent (Vorjahr: 15 Prozent). Entsprechende Dienste bieten monatliche Pauschaltarife für die Nutzung einer bestimmten Anzahl von E-Books. 25 Prozent der E-Book-Nutzer lesen frei verfügbare elektronische Bücher, zum Beispiel aus dem „Project Gutenberg“ – im Vorjahr waren es erst 15 Prozent.
 
Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung durchgeführt hat. Dabei wurden im September 2.310 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter 562 E-Book-Nutzer.
Nähere Informationen zu Aris finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Bitkom

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