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Studien


Amazon - kein Kaufboykott trotz Imageverlust

Bestellt wird weiterhin (Quelle: Amazon) 

 Bestellt wird weiterhin (Quelle: Amazon)

Das Image von Amazon in Deutschland mag zwar angeschlagen sein,  doch an einen Kaufboykott denken die meisten Kunden offenbar nicht. Die Kundenzufriedenheit bei Amazon sank der Untersuchung zufolge binnen zwei Monaten um rund 22 Prozent; ungeachtet dessen wollen aber zwei Drittel der Kunden im gleichen Umfang wie bisher bei dem Onlinehändler bestellen.
 
Die öffentliche Kritik am schlechten Umgang mit Leiharbeitskräften kostet Amazon massiv Sympathie bei den Kunden: So wurde Amazon noch im Januar 2013 von den Konsumenten mit der Gesamtnote 1,61 in Sachen Kundenzufriedenheit bewertet. Damit belegte das Unternehmen mit Abstand den ersten Platz unter insgesamt 19 Online-Händlern. Im März 2013, also kurz nach Bekanntwerden des Skandals, rutschte Amazon dann mit einer Note von 1,96 auf den 12. Platz ab. Trotzdem zeichnet sich ein Kaufboykott der Amazonkunden nicht ab: Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) geht zwar von negativen Auswirkungen auf die Unternehmensumsätze aus – allerdings wollen nur sieben Prozent direkte Konsequenzen ziehen und ihr Konto dort kündigen.
 
Der Weiterempfehlungsindex (NPS) hat sich in den Vergleichsmonaten allerdings von rund 33 Prozent auf 18 Prozent nahezu halbiert. Viele Kunden kaufen also weiter bei Amazon ein, reden aber nicht mehr so offen wie vor dem Leiharbeiterskandal darüber.
 
Die Studie wurde von TÜV Saar NetResearch in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) durchgeführt.

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