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Studien


Angst vor der Zukunft nimmt zu

Nationale WohlstandsIndex für Deutschland im Dezember 2015 (Quelle: Ipsos) 

 Nationale WohlstandsIndex für Deutschland im Dezember 2015 (Quelle: Ipsos)

Zwar gaben im Dezember 2015 49 Prozent der Befragten an, in Wohlstand zu leben. Und das sind 7,2 Prozent Anstieg gegenüber der ersten Erhebung des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (Ipsos NAWI-D) im Juni 2012. Und doch sinkt der Anteil der Deutschen, die selbstbewusst von sich behaupten, keine Angst vor der Zukunft zu haben.

Vergleicht man jeweils die bisherigen  Dezembermessungen zur Aussage „ich habe keine Angst vor der Zukunft“ so stieg der Anteil derjenigen, die dieser Aussage stark zustimmen, von 38 Prozent in 2012 über 41 Prozent in 2013 bis zum bisherigen Höchstwert von 49 Prozent in 2014 kontinuierlich an. In der Dezemberuntersuchung von 2015 stürzt der Wert dann aber auf 39 Prozent ab.

Damit man sagen kann, dass ein Mensch in Wohlstand lebt, müssen in der Untersuchungsanlage des NAWI-D eine Reihe an ökonomischen, aber auch individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen erfüllt sein.

So stufen die Deutschen auf einem sehr hohen Niveau die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes bzw. ihrer Rente ein. 53 Prozent halten ihr Einkommen für sehr sicher. Im Juni 2012 waren es lediglich 44 Prozent. Somit sind im Laufe von dreieinhalb Jahren auch die Möglichkeiten gestiegen, sich sowohl materielle Wünsche zu erfüllen als auch für die Zukunft vorzusorgen. Neben diesen ökonomischen Aspekten tragen vor allem auch Gesundheit und gute Kontakte zu Freunden und Verwandten zum Wohlergehen bei. Auch hier sind die Deutschen im Durchschnitt heute zufriedener als 2012.

Im  Frühjahr 2012 konzipierte Ipsos Observer gemeinsam mit Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski ein neues Wohlstandsbarometer als Basis für einen umfassenden Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland (NAWI-D), das seitdem kontinuierlich quartalsweise durchgeführt wird. Für die Dezemberwelle 2015 wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.

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