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Studien


Anleger verlassen sich auf Bauchgefühl

© Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de 

 © Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Wenn es um Anlageentscheidungen geht, dann handeln 48 Prozent der Anleger intuitiv und ohne Regelwerk. 34 Prozent der Befragten einer Marktforschungsuntersuchung gaben an, bei der Abgabe von Kauf- und Verkaufsaufträgen nicht die volle Aufmerksamkeit auf den Handel zu richten, sondern oft mit den Gedanken abzuschweifen. Ein Fünftel hat Angst vor Anlageentscheidungen.

Über die Auswirkungen ihres Verhaltens ist sich die Mehrheit der befragten Anleger durchaus bewusst. 55 Prozent sind der Meinung, dass ihre Performance darunter leidet, dass sie investieren, ohne bestimmte Regeln zu befolgen. Fast zwei Drittel (65 Prozent) räumten ein, dass sie durch gelegentliches oder ständiges Hinauszögern von Entscheidungen ihren Anlageerfolg verringern. Dagegen glauben 30 Prozent, dass sie ihre Positionen zu hektisch wechseln. Einem großen Teil der Anleger scheint auch das eigene Ego im Weg zu stehen. So gaben 46 Prozent der Umfrage-Teilnehmer zu, dass sie auch beim Investieren Recht haben wollen.

In der Produktwahl der Anleger drückt sich der Wunsch nach Risikominderung und Stabilität aus. 87 Prozent der Befragten handeln Aktien, 46 Prozent haben Fonds in ihren Depots. Zertifikate landeten bei den beliebtesten Produkten mit 37 Prozent auf Rang drei. Ein Drittel der Anleger investiert in börsengehandelte Fonds (Exchange-traded funds, ETFs), Anleihen und Optionsscheine.

Das Anlegermagazin „Börse Online“ befragte in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Behavioral Finance Forschung rund 3.600 Anleger.

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