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Studien


Atomausstieg – aber ohne Kostensteigerung

© Gerd Altmann / PIXELIO 

 © Gerd Altmann / PIXELIO

Über 60 Prozent der deutschen Haushaltsentscheider wollen den Kernenergieausstieg, aber nur gut jeder Dritte ist bereit, dafür eine erhöhte Stromrechnung in Kauf zu nehmen. Und die bestehende Mehrzahlungsbereitschaft deckt die von Experten geschätzten Kosten für den Kernenergieausstieg bei Weitem nicht.

Dabei sind 59 Prozent der Haushaltsentscheider besorgt, dass es auch in Deutschland zu einem Atomunfall kommen könnte, und 61 Prozent befürworten die vollständige Abschaltung aller Atomkraftwerke im Land.

Die Zahlungsbereitschaft ist allerdings der Knackpunkt: 57 Prozent der Haushaltsentscheider wünschen sich einen Stromtarif, der zugleich günstiger ist als derzeit, gleichzeitig aber auf die Einspeisung von Kernenergie ins Stromnetz verzichtet. Nur 37 Prozent wären im Fall, dass vollständig auf Kernenergie verzichtet würde, bereit, mehr für ihren Strom zu bezahlen. Sie würden eine Erhöhung der Stromrechnung von 24 Prozent akzeptieren. Durchschnittlich würde das bedeuten, dass jeder Haushalt jährlich rund 83 Euro mehr zahlen müsste.

Nur jeder achte Haushalt wäre bereit, einen einmaligen Betrag zu bezahlen, um einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kernenergie mitzufinanzieren – und zwar rund 12 Prozent des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens, also durchschnittlich 356 Euro pro Haushalt.

Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von 750 Haushaltsentscheidern zwischen 18 und 70 Jahren durch die Hamburger Markforschungsberatung Dr. Grieger & Cie. über das Onlinepanel www.befragmich.de.
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