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Studien


Auf der Suche nach dem richtigen Beruf

Informationsquellen für Schüler bei der Suche nach dem richtigen Beruf (Quelle: Vodafone-Stiftung) 

 Informationsquellen für Schüler bei der Suche nach dem richtigen Beruf (Quelle: Vodafone-Stiftung)

Die meisten Schüler freuen sich auf ein Leben nach der Schulzeit – 29 Prozent sehr, 31 Prozent ziemlich und 33 Prozent teils, teils. Doch was kommt dann? Für welchen Beruf soll man sich entscheiden? Für viele eine schwierige Frage, denn nur 56 Prozent der Schüler in Deutschland fühlen sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert.

Besonders auffällig ist allerdings auch, dass die umfassenden Angebote der Agentur für Arbeit von Schülern kaum genutzt werden. Lediglich 25 Prozent der Schüler haben sich bisher dort informiert. Wiederum für nur rund ein Drittel von diesen war dies hilfreich (32 Prozent). Ebenso skeptisch werden Internetangebote beurteilt. Nur gut ein Drittel derer, die sich online informierten, fanden dort gute Informationsangebote (36 Prozent).

Auch bei der Berufsorientierung zeigt sich die enge Verknüpfung von sozialer Herkunft und Bildungs- und Zukunftschancen in Deutschland. Denn obgleich fast die Hälfte der Schüler, unabhängig von der besuchten Schulart, angibt, dass ihnen die Berufswahl schwer fällt (46 Prozent), und die Berufsorientierung damit eine grundsätzliche Herausforderung für junge Menschen darstellt, wünschen sich doppelt so viele Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern (31 Prozent) ein Mehr an Unterstützung bei der Ausbildungs- und Berufsorientierung als Kinder aus Akademikerhaushalten (16 Prozent).

Die spiegelbildliche Befragung von Schülern und Eltern demonstriert die zentrale Rolle, die Eltern bei der Ausbildungs- und Berufsorientierung spielen. Knapp zwei Drittel der Eltern (61 Prozent) empfinden es als selbstverständlich, sich bei der Berufsorientierung ihrer Kinder einzubringen. 75 Prozent der Schüler wünschen sich die Unterstützung ihres Vaters, 85 Prozent die Hilfe der Mutter.

Soweit ein Auszug aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung. Dabei wurden im September 2014 528 Interviews mit Schülern der letzten drei Klassen an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen (Klassen 8–10 an Schulen ohne gymnasiale Oberstufe; Klassen 10 –12 an G-8-Gymnasien; Klassen 11–13 an G9-Gymnasien bzw. integrierten Gesamtschulen) sowie 483 Interviews mit Eltern, deren (ältestes) Schulkind eine der letzten 3 Klassen an einer allgemeinbildenden weiterführenden Schule besucht, durchgeführt.
Nähere Informationen zum Institut für Demoskopie Allensbach finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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