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Studien


Banken buttern Geld in Wartung

Den größten Teil des IT-Budgets geben die Banken weltweit für Pflichtaufgaben wie Wartung und Compliance aus. Da fehlt das Geld für Innovationen. Online-Bezahlsysteme als neue Konkurrenz.

Foto: Dr. Stephan Barth  / pixelio.de 

 Foto: Dr. Stephan Barth / pixelio.de

Regulatorische Anforderungen, Compliance und technische Wartung verschlingen 67 Prozent der IT-Kosten in Banken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die auf Finanzen spezialisierte News- und Research-Agentur Finextra gemeinsam mit dem Technologie-Unternehmen CSC durchgeführt hat. Befragt wurden IT-Verantwortliche von Banken und Finanzgruppen aus 24 Ländern. Die Antworten für die Studie Wiederherstellung des Gleichgewichts kamen von 91 Vertretern aus 55 verschiedenen Finanzorganisationen.

Das Problem: 82 Prozent der Institute sehen dadurch die eigenen Innovations-Chancen beschränkt. Mehr als jede dritte Bank fürchtet dadurch sogar Nachteile im Wettbewerb. Diese hängt nach Meinung von 92 Prozent der Entscheider von Investitionen in effiziente IT-Infrastrukturen ab.

Die Bezahlsysteme branchenfremder Marktplayer wie Apple Pay, Google Money oder Pay Pal gaben bereits ein erstes Signal, wie IT-Unternehmen den etablierten Finanzinstituten Marktsegmente streitig machen. Schon bald werden Spezialanbieter versuchen, weitere Geschäftsfelder zu erobern – beispielsweise mit mobilen Zahlsystemen, Plattformen für Kleinunternehmer- und Mittelstandsfinanzierung oder sogar in der Vermögensverwaltung.

Nach eigenen Angaben stecken die Finanzorganisationen die größten Ressourcen und Planungsleistungen bei IT-Projekten aber noch immer in die Überarbeitung bestehender Plattformen (60 Prozent) sowie Upgrades der Kernbanksysteme (53 Prozent). Wichtige Weichenstellungen für künftiges Wachstum – beispielsweise mit der professionellen Analyse von Kundendaten fehlen häufig auf der strategischen Agenda. Bunsiness Intelligence und vorausschauende Analysen werden nur von 15 Prozent der Befragten als Top-IT-Projekt genannt. (p&a)

Im November zur Euro Finance Week erscheint das Sonderheft Finanzen von planung & analyse. Interessenten können sich gerne bei uns melden.
Quelle: www.csc.com

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