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Studien


Bei Pollenallergikern nachgefragt

©  Thomas Max Müller  / pixelio.de 

 © Thomas Max Müller / pixelio.de

Sonne ist schön, doch manch geplagter Pollenallergiker wünscht sich doch den Regen herbei. Drei Viertel (74 Prozent) geben an, sich von Heuschnupfensymptomen im Alltag eingeschränkt zu fühlen, rund ein Drittel davon sogar stark, wie YouGov feststellen musste.
 
Insgesamt gibt etwa jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) an, unter Heuschnupfen zu leiden. Besonders im mittleren Alter (25 bis 44 Jahre) sind viele (27 Prozent) betroffen, Ältere (ab 55 Jahren) hingegen etwas seltener (16 Prozent).
 
Jeder Zweite (55 Prozent), der von Heuschnupfen geplagt ist, behandelt die akuten Beschwerden mit rezeptfreien Mitteln oder Medikamenten. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) schwört auf rezeptpflichtige Mittel und jeder Siebte (15 Prozent) kämpft mithilfe einer Desensibilisierung gegen die Symptome.

In einer weiteren Healthcare-Studie (Customer Journey für OTC Produkte) hat YouGov das Informations- und Kaufverhalten der Deutschen näher untersucht. Aus der Studie geht hervor, dass sich die Deutschen über Medikamente aus dem Bereich Allergien am häufigsten beim Arzt (33 Prozent) oder in der Apotheke (30 Prozent) informieren. Das Internet wird jedoch bei der Informationssuche immer wichtiger: Bereits 20 Prozent der Befragten recherchieren im Internet nach weiteren Informationen zu Mitteln gegen Allergien. Der erste Impuls sich zu einem Mittel gegen Allergien zu informieren, kommt für 78 Prozent der Befragten vom Arzt. Nur 17 Prozent geben Mitarbeiter einer Apotheke als Impulsquelle an. Als Einkaufsstätte Nummer eins wird von 61 Prozent der Befragten die Apotheke genannt. Platz 2 belegt die Online- und Versand-Apotheke. Händler wie Reformhaus, Sanitätshaus oder Drogerien sind als Einkaufsstätte für Mittel gegen Allergien nicht relevant.


Gefragt nach den häufigsten durch Heuschnupfen bedingten Symptomen stehen tränende oder juckende Augen (78 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von Niesattacken (75 Prozent) und Naselaufen (68 Prozent). Aber auch eine behinderte Nasenatmung (51 Prozent) und Juckreiz an Gaumen, Rachen oder Ohren (40 Prozent) sind häufig genannte Anzeichen. In einigen Fällen kommt es aber auch zu Atemnot (23 Prozent) oder Schlafstörungen (18 Prozent).

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage aus dem Bereich der Healthcare-Forschung des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Für die Befragung wurden auf Basis des YouGov Omnibus insgesamt 1.267 Personen vom 07.07. bis 10.07.2015 repräsentativ befragt.
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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