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Studien


Bestandsaufnahme: Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland

Sicher leben statt viel haben - das veränderte Wohlstandsdenken (Quelle: Ipsos) 

 Sicher leben statt viel haben - das veränderte Wohlstandsdenken (Quelle: Ipsos)

Den meisten Deutschen geht es heute gut – aber ihre Zukunft scheint vielen nicht mehr sicher. In Zeiten, in denen sich weltweit Krisenherde ausbreiten, wächst die Sehnsucht der Bevölkerung nach Sicherheit und verändert sich ihre Vorstellung von Wohlstand und Lebensqualität.

Drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) antworten auf die Frage, was sie unter Wohlstand verstehen: „Keine finanziellen Sorgen haben“. Ganz obenan stehen weiterhin Wünsche nach einem sicheren Einkommen (68 Prozent) und einem sicheren Arbeitsplatz (62 Prozent). Aber auch Werte wie „sich eine gute medizinische Versorgung leisten können“ spielen für gut jeden zweiten Befragten (55 Prozent) eine Rolle.

Außerdem sieht sich nur gut ein Drittel der Deutschen (38 Prozent) in der Lage, für die eigene Zukunft finanziell vorsorgen zu können. In Sachsen (25 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (24 Prozent) ist es nur jeder Vierte.

Im Bundesländer-Vergleich des Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland sind Bayern (53 Prozent) und Hamburg (54 Prozent) die Gewinner und Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt  (je 33 Prozent) die eindeutigen Verlierer der Wohlstandsverteilung. Die Wohlstandskarte Deutschlands lässt dennoch keine Rückschlüsse auf ein mögliches West-Ost-Gefälle erkennen. Denn die Thüringer schätzen sich ähnlich wohlhabend ein (40 Prozent) wie die Hessen (39 Prozent). Und die Bewohner in Mecklenburg-Vorpommern (40 Prozent) können durchaus einem Vergleich mit den Rheinland-Pfälzern (41 Prozent) standhalten, weil sie den größten ökologischen Wohlstand in Deutschland aufweisen.

Wenn es um die Sicherheit des Arbeitsplatzes geht, zeigt sich eine große Kluft zwischen alten und neuen Bundesländern. Hamburger haben die sichersten Arbeitsplätze. Fast zwei Drittel der Beschäftigten (61 Prozent) in Hamburg machen sich um ihren Arbeitsplatz keine Sorgen. In den ostdeutschen Bundesländern gibt nur gut jeder Dritte (37 Prozent) an, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben.

„4F“ – Familie, Freunde, Frieden und Freiheit – bestimmen heute Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland. In der Wohlstandswirklichkeit der Bundesbürger ist für 67 Prozent die Familie ein zentraler Anker, es besteht ein guter Kontakt. Fast ebenso viele (62 Prozent) haben gute Freunde, 53 Prozent sind gern für andere da. Dagegen können nur 49 Prozent von sich sagen, einen sicheren Arbeitsplatz bzw. ein gesichertes Einkommen (48 Prozent) zu haben.

Für den NAWI-D, den Nationalen WohlstandsIndex für Deutschland, hat Ipsos im Zeitraum von Juni 2012 bis März 2014 repräsentativ 16.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Ipsos-Umfrageforschung ist neutral und unabhängig und streng an Fakten und Analysen orientiert. Für weitergehende Interpretationen, Bewertungen und Folgerungen zeichnet Professor Dr. Horst W. Opaschowski als Zukunfts- und Sozialwissenschaftler verantwortlich.
Nähere Informationen zu Ipsos finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>
Quelle: Ipsos

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