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Studien


Bildung durch Fernsehen

© Rolf van Melis / PIXELIO 

 © Rolf van Melis / PIXELIO

Das Interesse der Deutschen an Sendungen mit Bildungsinhalten ist groß! Am beliebtesten sind Nachrichten (98 Prozent), Wissenschaftsmagazine (94 Prozent) und Dokumentationen über Tiere und Natur (92 Prozent).

Aber auch andere Bildungs-Sendeformate wie politische Magazine oder Ratgebersendungen erfreuen sich großer Beliebtheit: Bei keinem Format liegt das Zuschauerinteresse unter 68 Prozent.

Am häufigsten eingeschaltet werden Nachrichten und Wissenschaftsmagazine. Weit abgeschlagen finden sich hingegen politische Talkrunden – allerdings ist zu berücksichtigen, dass 17 Prozent derer, die dieses Sendeformat nicht gucken, angeben, dass politische Talkrunden zu spät abends gesendet werden. Allerdings empfindet auch jeder fünfte dieses Format als zu anstrengend.

Die Kompetenz für Nachrichtensendungen wir noch immer vor allem bei öffentlich-rechtlichen Sendern gesehen (78 Prozent), weniger bei den Privaten (55 Prozent). In der Altersstruktur zeigt sich allerdings, dass je jünger die Befragten sind, desto mehr werden private Sender geschaut.

Mehr Bildung zur besten Sendezeit 

 Mehr Bildung zur besten Sendezeit

Wären die Zuschauer Programmdirektor, gäbe es mehr Sendungen mit Bildungsinhalten zur besten Sendezeit zwischen 20:00 Und 22:00 Uhr. Sie wünschen sich besonders mehr Formate wie Wissenschaftsmagazine (70 Prozent) und Dokumentationen über Geschichte, Kultur und Länder (57 Prozent).

In der Frage, ob die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ihren Bildungsauftrag erfüllen, sind die Zuschauer gespalten. Gerade mal die Hälfte der Zuschauer findet den Bildungsauftrag erfüllt, vor allem die Zuschauer ab 50 Jahre. Die Jüngeren sind da kritischer, vor allem die 30 bis 49 Jährigen. Aus dieser Altersgruppe sagen 51 Prozent, der Auftrag sei nicht erfüllt.

Das sind Ergebnisse einer Online-Befragung in Deutschland mit insgesamt 1.000 Interviews, die von Dialego zwischen dem 4. und 11.5.2010 durchgeführt wurde. Die Stichprobe wurde quotiert nach den Variablen Alter und Geschlecht gemäß der Verteilung in der deutschen Bevölkerung (Mikrozensus).
Quelle: Dialego

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