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Studien


Bücher können sich behaupten

© R. B. / PIXELIO 

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Computer hin, Fernseher her – das Lesen von Büchern ist auch im digitalen Zeitalter eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Rund 36 Millionen Deutsche kauften im letzten Jahr Bücher. Im Schnitt erwarb jeder Kunde über das Jahr verteilt 11 Bücher und gab dafür rund 110 Euro aus. Schulbücher und Fachliteratur nicht mitgerechnet.

Auch die Leselust der jüngeren Generationen hat in den letzten Jahren nicht nachgelassen. Erfolgstitel wie Harry Potter oder aktuell die Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer beflügeln das Interesse am Medium Buch. Dies zeigt auch eine altersbezogene Analyse der Buchkäufe im Lauf der letzten fünf Jahre. Auf die Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen entfallen konstant 4 Prozent der gekauften Menge. Auch die 20- bis 29-Jährigen halten in diesem Zeitraum mit 11 Prozent der gekauften Bücher ihren Anteil konstant.

Deutlich weniger Bücher landen hingegen im Einkaufskorb der 30- bis 39-Jährigen. Lag der Anteil im Jahr 2005 noch bei 20 Prozent, sind es aktuell nur noch 16 Prozent aller Bücher. Gleichzeitig steigt in dieser Altersgruppe die Nachfrage nach elektronischen Medien wie Games und Filmen. Nicht unbedingt nur für den Eigenkonsum, oft sind es Geschenke für die eigenen Kinder.

Hingegen erwerben die Deutschen über 50 Jahre mehr Lesestoff als früher. Auffällig ist bei ihren Einkäufen ein nicht unerheblicher Anteil an Kinder- und Jugendbüchern. Während die Eltern vermehrt elektronische Medien an ihre Kinder verschenken, gleichen die Großeltern dies mit dem Kauf von Kinder- und Jugendliteratur wieder aus. Bücher sind immer noch das ideale Präsent: Fast ein Viertel aller gekauften Titel werden verschenkt.

Das Internet wird für die Verlage gleichzeitig zu einem immer bedeutenderen Vertriebskanal. Im letzten Jahr entfielen bereits 21 Prozent der Buchumsätze auf Online-Kanäle, 7 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2005. Während in Buchhandlungen ein Großteil der Kaufentscheidungen beim Stöbern gefällt werden, suchen die Deutschen im Internet nach speziellen Titeln. Mehr als Zweidrittel der im Internet erstandenen Bücher sind gezielte Einkäufe.

Basis der Analyse ist das GfK-Buchmarktpanel der GfK Panel Services Deutschland. Das Panel besteht aus 20.000 Personen und ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung mit einem Alter ab zehn Jahren. In der Analyse sind nur Personen erfasst, die in Privathaushalten leben. Nicht berücksichtigt sind Menschen, die in öffentlichen Einrichtungen wie beispielsweise Heimen leben sowie ausländische Mitbürger.  
Quelle: GfK

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