ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Bürger basteln sich den Strommix selbst

Rund 1.000 Menschen bekamen von aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar die Aufgabe sich aus Sonnenkraft, Windkraft, Biogas und anderen Strom-Quellen die gewünschte Mischung selber zusammenzusetzen. Auf dem Papier. Was kam dabei wohl heraus?

Zur Auswahl stand der Bau von mehr Solarparks, von mehr Windkraftanlagen oder von mehr Biogasanlagen. Außerdem ein vermehrter Strom-Import aus anderen Bundesländern und die verstärkte Weiternutzung fossiler Brennstoffe. Der Strommix sollte aus mindestens einer dieser Komponenten bestehen, konnte jedoch auch alle umfassen. Rund 60 Prozent würden für mehr Solarparks und 54 Prozent für mehr Windkraftanlagen plädieren. Weitere Biogasanlagen stehen nur in der Gunst von 36 Prozent der Bevölkerung. Mehr Stromimporte aus anderen Bundesländern oder die Weiternutzung fossiler Energieträger kämen für weniger als 16 Prozent in Frage.

Das ist das Ergebnis einer Onlinebefragung, die aproxima im April dieses Jahres repräsentativ für die volljährige Bevölkerung in Deutschland durchführte. Zusätzlich wurde nach dem persönlichen Spitzenreiter unter den gewählten Energieformen gefragt. Hier lagen Solarparks und Windkraftanlagen fast gleichauf: 36 Prozent der Befragten präferierten mehr Sonnen-, 33 Prozent mehr Windenergie.

Nur 20 Prozent wählten Biomasse zu ihrer Lieblings-Energieform. Interessante Unterschiede gab es zwischen den Bundesländern – auch wenn diese aufgrund der relativ geringen Fallzahlen auf Landesebene mit Vorsicht zu betrachten sind. So war die Bevölkerung der windreichen Nordländer Schleswig-Holstein, Bremen und Hamburg deutlich stärker für den Ausbau der Windenergie als der bundesdeutsche Durchschnitt – Windenergie ist hier, wie aber auch in Nordrhein-Westfalen, der eindeutige Spitzenreiter.

In Thüringen und Brandenburg liegt die Windenergie leicht vor der Sonnenkraft. In allen anderen Bundesländern steht der Ausbau von Solarparks auf Rang 1 des Bevölkerungswillens. Besonders deutlich ist der Abstand im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.

Die Daten entstammen dem „Energiewende-Puls“, einer Onlinebefragung in der volljährigen Bevölkerung Deutschlands. Zwischen dem 10. und 15. April 2015 wurden 1.038 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger befragt. Weitere Ergebnisse unseres Energiewende-Puls finden Sie unter www.frischeforschung.de.

Nähere Informationen zu aproxima finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email