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Studien


C&A ist bekanntester Mode-Filialist

97 Prozent der Deutschen kennen C&A – und damit liegt der Bekanntheitsgrad des Düsseldorfer Bekleidungsfilialisten sogar noch einen Prozentpunkt über dem des deutschen Außenministers.


In fast allen Kategorien landete das auf preiswerte Mode spezialisierte Unternehmen C&A auf den vorderen Plätzen: Die Düsseldorfer haben nicht nur den höchsten Bekanntheitsgrad aller in Deutschland aktiven Mode-Filialisten, C&A ist auch das einzige Unternehmen der Branche, bei dem in den vergangenen zwölf Monaten mehr als die Hälfte aller Konsumenten (52 %) mindestens einmal eingekauft haben.

Auf dem zweiten Platz landete das Unternehmen bei der Frage nach den Stammkunden. Fast jeder Fünfte (19 %) bezeichnet C&A als seine bevorzugte Einkaufsstätte. Nur H&M konnte in dieser Kategorie mit einer Stammkunden-Quote von 21 Prozent einen noch höheren Wert erzielen.

Auch bei der Frage nach der Werbebekanntheit landete C&A auf dem zweiten Rang – mehr als zwei Drittel (69 %) der Befragten meinten, in den vorangegangenen zwölf Monaten Werbung der Düsseldorfer wahrgenommen zu haben. Deutlicher Sieger in dieser Kategorie ist übrigens Tchibo: Fast drei Viertel (74 %) der deutschen Kunden erinnerten sich an eine Werbemaßnahme des Hamburger Konzerns.

Am härtesten bedrängt wird C&A in den meisten Kategorien von H&M. Mit Platz eins bei den Stammkunden, Rang zwei bei der Käuferreichweite, dem dritten Platz beim Bekanntheitsgrad und Rang vier bei der Werbebekanntheit liegen die Erfolge des schwedischen Filialisten nur knapp hinter denen der Düsseldorfer zurück.

Sehr interessante Ergebnisse brachte die Studie auch bezüglich der Zufriedenheit der Kunden mit ihren favorisierten Mode-Einkaufsstätten. Aus den Antworten zu insgesamt 25 Fragen aus den Bereichen Waren- und Sortimentsleistung, Preis-Leistung, Kommunikation, Beratungs-leistung, Atmosphäre und Einrichtung sowie Service wurden Image-Faktoren für die 36 untersuchten Filialisten errechnet. Die ersten drei Plätze werden dabei mit Bonita, Ulla Popken und Gerry Weber von Unternehmen belegt, denen es offenbar besonders gut gelingt, ihre Zielgruppe der Frauen im Best Ager-Alter und – besonders im Falle von Ulla Popken – mit Passform-Problemen zu bedienen.

Das sind Ergebnisse der Studie „Top-Shops 2009“ die von der Fachzeitschrift TextilWirtschaft und Konzept und Markt durchgeführt wurde. Mehr als 2000 Interviews wurden im Rahmen der Studie geführt, um repräsentative Ergebnisse über die besten deutschen Textilhändler zu erhalten.

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