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Studien


CSR wird immer wichtiger

2010: Die wichtigsten Einflussfaktoren (Quelle: Icon Added Value) 

 2010: Die wichtigsten Einflussfaktoren (Quelle: Icon Added Value)

Konsum in Deutschland wird politisch, die Deutschen fordern fair handelnde Unternehmen sowie eine starke Regierung, die die sozialen Herausforderungen angeht. Das Thema Wirtschaftsethik gewinnt an Relevanz.
 
84% der Deutschen fordern ein verstärktes CSR-Engagement von Unternehmen, besonders für Wirtschaftsethik und Behandlung ihrer Mitarbeiter. Die Finanzbranche ist besonders gebeutelt: Von ihr verlangt man fast ein Rundum-Engagement.
 
Seit 2007 die Studie „Corporate Social Responsibility auf dem Prüfstand“ durchgeführt wurde, hat sich einiges getan. CSR-Themen werden auf breiter Basis wichtiger für die Kaufentscheidungen der Menschen. 47% sagen in 2010, dass viele oder einige ihrer Kaufentscheidungen durch CSR-Themen beeinflusst werden. In 2007 waren es noch 43%. Die wichtigsten Veränderungen in 2010: Konsum wird zunehmend politisch! Themen rund um Arbeit wie faire Behandlung und Arbeitsplatzsicherung legen deutlich zu. Mehr und mehr Menschen wird bewusst, dass sie als Konsumenten mit ihrer Nachfrage auch Macht haben. Diese Erkenntnis entwickelt sich vom ehemaligen Nischenthema immer weiter Richtung Mitte der Gesellschaft. Nach wie vor haben die Themen, die uns „unter die Haut“ gehen, den höchsten Einfluss. Es sind die etablierten „CSR-Bekannten“ zu Öko/Bio, Ernährung und Sicherheit, zu denen es auch „echte“ Produktangebote zu kaufen gibt: artgerechte Tierhaltung und Tierschutz, gesunde und sichere Produkte, Gentechnik-frei. Recycling komplettiert die Liste - da stellen die Deutschen ja seit Jahren ihren Vorzeigecharakter unter Beweis.
 
Welche Unternehmen konnten punkten, welche nicht? (Quelle: Icon Addded Value) 

 Welche Unternehmen konnten punkten, welche nicht? (Quelle: Icon Addded Value)

Nur 26% ist überhaupt eine Marke eingefallen, die durch besonderes CSR-Verhalten positiv aufgefallen ist. Keine Marke kann ein zweistelliges Niveau erreichen. Trigema führt die Positivliste mit 3% an (bei der älteren Zielgruppe der 55-70 Jährigen sind es 5%). McDonald‘s wird von 2% (bei der Zielgruppe der 18-34 Jährigen von 4%) genannt. Der Rest liegt bei 1% und darunter.
 
Die Negativliste ist wie üblich stärker ausgeprägt, Skandale bleiben haften: bp wird von 20% angeführt, die Finanzbranche als Sammelbecken von 14% der Befragten. Mit Schlecker (6%) und Lidl (3%) sind zwei Marken aus dem Einzelhandel dabei. Wie sich markenübergreifend zeigt, ist der „faire Umgang mit Mitarbeitern“ zu einem Thema von hoher Relevanz geworden. Nicht zuletzt, weil wohl gerade diese beiden Marken mit ihrem schlechten Beispiel zur Sensibilisierung beigetragen haben.
 
In 2010 hat Icon Added Value zum zweiten Mal nach 2007 die Bedeutung von CSR-Themen in unserer Gesellschaft und für die Markenführung empirisch gemessen. 1.000 Menschen haben zu 27 CSR-Themen, 17 Branchen und 35 Marken im Sommer 2010 Antworten gegeben.

Nähere Informationen zu 
Icon Added Value finden Sie auch online im p&a Handbuch der Marktforschung.
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