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Studien


Chancengleichheit im Gesundheitssystem unzureichend

Reformen notwendig! 

 Reformen notwendig!

Das Gesundheitssystem in Deutschland erhält von den Befragten einer Marktforschungsstudie im Vergleich zu dem anderer Staaten die Durchschnittsnote von 2,4 (Skala von 1 bis 5). Mehr als jeder Zweite vergibt die Note „sehr gut“ oder „gut“; ein weiteres Drittel ist zumindest indifferent.

Nach Meinung der Befragten kann das Gesundheitssystem im Bereich Leistungsfähigkeit noch gute Werte erzielen. So ist beispielsweise die gesundheitliche Versorgung sowohl bei schweren als auch bei leichteren, jedoch behandlungsbedürftigen Erkrankungen gegeben. Das größte Problem des Gesundheitssystems wird neben Finanzierbarkeit und Bedarfsgerechtigkeit in der mangelnden Chancengleichheit gesehen: mehr als die Hälfte der Befragten glaubt, Nutzbarkeit und Erreichbarkeit von Gesundheitsleistungen seien ungleich verteilt, über 60% sehen die Gewährung von Gesundheitsleistungen sogar an Status oder Einkommen gebunden. Privat Krankenversicherte erhalten nach Ansicht von über 60% bessere medizinische Versorgung als Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen.

Losgelöst von den insgesamt noch erfreulichen Werten für das Gesundheitssystem kann die Gesundheitspolitik der Bundesregierung dagegen nicht überzeugen; sie erhält eine Durchschnittsnote von 3,5 – knapp jeder Zweite ist damit „eher“ oder sogar „völlig unzufrieden“. Stärkere Reformen im Gesundheitssystem erachten über 70% der Befragten für erforderlich.

Im Rahmen der Gesundheitsstudie 2011 hat Produkt + Markt eine repräsentative Befragung bei 600 Bundesbürgern durchgeführt und diese zur gesunden Lebensführung, Gesundheitseinstellungen, Krankenversicherung und zu ihrer Rolle als Patienten befragt.

 
Nähere Informationen zu Produkt + Markt finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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