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Studien


Das Beste aus virtueller und stationärer Einkaufswelt

Europäische Verbraucher: Konsumfreude und digitale Mobilität (Quelle: obs/Commerz Finanz GmbH) 

 Europäische Verbraucher: Konsumfreude und digitale Mobilität (Quelle: obs/Commerz Finanz GmbH)

Durchschnittlich 40 Prozent der Verbraucher in Europa planen, ihre Ausgaben im kommenden Jahr zu steigern und weniger Geld auf die hohe Kante zu legen. In sechs von zwölf Ländern dominieren Ausgabensteigerungen für das kommende Jahr gegenüber den Sparvorhaben. Jeder vierte Europäer will sich künftig mehr gönnen. Wie schon in den Vorjahren bleibt der Hauptposten bei Freizeit und Reisen (49 Prozent), gefolgt von Elektrohaushaltsgeräten (39 Prozent) und Einrichtungs-/Renovierungsarbeiten (38 Prozent). Konsumpriorität haben auch Smartphones und Tablets - 27 bzw. 22 Prozent der Verbraucher möchten in mobile Endgeräte investieren.

Die digitale Welt des Internets ist heute ständiger Begleiter der Konsumenten. Dementsprechend gut sind die Europäer mit Smartphone, Laptop und Co. ausgestattet: Mehr als sechs von zehn Befragten besitzen einen Laptop (68 Prozent) oder einen heimischen PC (62 Prozent), 42 Prozent verfügen über ein Smartphone und 20 Prozent nennen ein Tablet ihr Eigen. E-Commerce ist für die europäischen Verbraucher ein fixer Bestandteil der Konsumwelt - über ein Drittel (37 Prozent) plant, künftig vermehrt über das Internet einzukaufen. Für den Verbraucher, der in den eigenen vier Wänden shoppt, sind nicht zuletzt die Bildschirmgröße und einfache Bedienbarkeit ein wichtiger Faktor. In Deutschland erfolgen 48 Prozent der Bestellungen vom PC und 44 Prozent vom Laptop aus, während über Smartphone und Tablet vor allem unterwegs auf Informationen zugegriffen wird.

Trotz des starken E-Commerce-Trends ist der Einzelhandel nach wie vor fester Bestandteil der Konsumwelt der Europäer. 43 Prozent der Verbraucher gehen davon aus, dass sich die Gewohnheit, im Geschäft zu kaufen, auch in Zukunft nicht ändern wird. Jeder zehnte Konsument (11 Prozent) plant, künftig vermehrt in Ladengeschäften einzukaufen. 73 Prozent der Europäer geben an, dass die Qualität einer Händlerwebsite oder Mobile App sie dazu animiert, Verkaufsstellen vor Ort aufzusuchen. Auch nach Sonderangeboten (70 Prozent) oder Informationen über das nächstgelegene Geschäft, das die gewünschten Artikel anbietet (72 Prozent), suchen die Europäer vorab im Internet. Im Ladengeschäft hört die Online-Vernetzung nicht auf: Neben digitalen Angeboten erwarten die Europäer eine Fortsetzung des virtuellen Shopping-Erlebnisses, das durch Flexibilität und bequeme wie effiziente Kaufprozesse geprägt ist.

Das Europa Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben. Alle Untersuchungen und Prognosen wurden im Dezember 2013 in Zusammenarbeit mit dem internationalen Marktforschungsunternehmen BIPE auf Basis einer Internetumfrage realisiert. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von mehr als 7.900 Europäern (über 18 Jahren) in den zwölf teilnehmenden Ländern: Belgien (BE), Deutschland (DE), Frankreich (FR), Großbritannien (GB), Italien (IT), Polen (PL), Portugal (PT), Rumänien (RO), Slowakei (SK), Spanien (ES), Tschechische Republik (CZ) und Ungarn (HU).
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