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Studien


Das Freizeitverhalten der Deutschen

Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

Fernsehen und Radio hören, Telefonieren und Zeitung lesen bleiben auch 2012 die häufigsten Freizeitaktivitäten der Bundesbürger. Im Fünfjahresvergleich zeigt sich darüber hinaus auch die zunehmende Dominanz der „neue Medien“. Fast zwei Drittel der Deutschen telefonieren mittlerweile mobil, 15 Prozent mehr als noch im Jahr 2007.

Noch deutlich höher sind die Zuwachsraten bei der Internet- und Computernutzung. Hierbei bleibt jedoch die digitale Spaltung weiterhin bestehen: Männer (59 Prozent) nutzen das Internet nach wie vor öfter als Frauen (48 Prozent), Westdeutsche (55 Prozent) häufiger als Ostdeutsche (46 Prozent) und Stadtbewohner (61 Prozent) surfen mehr als die Landbevölkerung (46 Prozent) im Netz. Die größten Unterschiede offenbaren sich in Hinblick auf Bildung und Alter der Befragten. So ist der Anteil der Internetnutzer mit Abitur mehr als doppelt so hoch wie der von Bürgern mit Hauptschulabschluss (73 Prozent – 35 Prozent). Und während vier von fünf unter 35-Jährigen (80 Prozent) und immerhin noch mehr als die Hälfte der 35-54-Jährigen (59 Prozent) regelmäßig im World Wide Web unterwegs sind, ist lediglich jeder vierte über 55-Jährige (26 Prozent) online.
 
Was die Deutschen gerne öfter in ihrer Freitzeit tun würden (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen) 

 Was die Deutschen gerne öfter in ihrer Freitzeit tun würden (Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

Doch es gibt auch Aktivitäten, die die Deutschen gerne öfter ausüben würden - wie häufigeres Ausschlafen oder mehr Sex. Knapp dahinter folgen dann mehr Zeit fürs Hobby, für Sport sowie für Familie und Freunde. Deutlich geringer ist dagegen der Wunsch nach (noch) häufigerem Medienkonsum. Lediglich jeder vierte Bundesbürger würde gerne öfter den Computer nutzen oder im Internet surfen und nur jeder sechste nennt den Wunsch öfter zu telefonieren oder fernzusehen.
 
In der Freizeit eine Runde Golfen gehen, in Ruhe ein E-Book lesen, ein Theater besuchen, Videospiele spielen oder im Fitnessstudio trainieren? Für die große Mehrheit der Deutschen sind diese Aktivitäten nur sehr bedingt reizvoll. Aber auch ein Engagement in einer Bürgerinitiative oder ein Ehrenamt im Sportverein, in der Kirche oder Partei werden von den meisten Bundesbürgern seltener als einmal jährlich ausgeübt. Und realistisch müssen auch Facebook und andere Social Media Aktivitäten bewertet werden – mehr als die Hälfte der Bundesbürger hat hieran kein Interesse.
 
Die Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco befragte für diese Studie über 4.000 Personen ab 14 Jahren repräsentativ (face to face).
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