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Studien


Das Wohnzimmer für den Fernseher

© Petra Dreiling-Schewe / PIXELIO 

 © Petra Dreiling-Schewe / PIXELIO

Der Fernseher bildet den Mittelpunkt des Wohnzimmers, denn die Deutschen (ab 14 Jahren) fernsehen täglich 226 Minuten (AGF/GfK 2009). Und knapp 90 Prozent dieser TV-Nutzung findet im Wohnzimmer statt: doch wie steht es um die Rahmenbedingungen - Entfernung, Bildschirmdiagonale, Sitzplätze, Geräteausstattung oder Verkabelung?

 
Bereits 46 Prozent der Fernsehhaushalte in Deutschland sehen über einen Flatscreen fern. Dabei ist der neue Fernseher in der Regel größer (Bilddiagonale von durchschnittlich 91 Zentimetern) als das alte Gerät (89 Prozent) und darf gerne etwas mehr kosten: 42 Prozent der befragten Haushalte bestätigen, dass der neue Flachbildschirm der teuerste Einrichtungsgegenstand im Haushalt ist.
 
Um das Bild abzurunden, wurden neben der technischen Ausstattung auch Fragen zu Gewohnheiten und Einstellungen rund um das Medium beleuchtet. Die Untersuchung belegt: Fernsehen ist im Alltag der Menschen nach wie vor stark verankert. So wissen 76 Prozent der Befragten, wann ihre Lieblingssendung läuft, 54 Prozent schätzen das Gemeinschaftserlebnis und gucken gemeinsam mit Freunden und Bekannten fern und für 52 Prozent der Befragten liefert das Fernsehen Gesprächsstoff. Für Informationen rund um das TV-Programm greift die Mehrzahl (82 Prozent) auf Fernsehzeitschriften, kostenlosen TV-Beilagen und/oder Tageszeitungen zurück. Bei der jüngeren Generation (14 bis 29 Jahre) verlassen sich 70 Prozent auf das gedruckte Wort. Die jüngere Zielgruppe hat die Nase vorn, wenn es um den Onlineabruf von Programminformationen geht (21 Prozent vs. zehn Prozent), ebenso beim Teletext (24 Prozent vs. 18 Prozent).
 
Die Macht über die Fernbedienung liegt bei Mehrpersonenhaushalte in Männerhänden – zumindest dort, wo der Fernseher die Hauptrolle im Raum spielt, dem Wohnzimmer. Weitere TV-Geräte befinden sich in der Regel im Kinderzimmer (50 Prozent) oder im Eltern-Schlafzimmer (44 Prozent). Und doch ist Fernsehen ein starkes Familien- und Gruppenereignis. Die Untersuchung zeigt, dass durchschnittlich 5,2 Sitzplätze in den deutschen TV-Haushalten die Möglichkeit haben, auf den Fernseher zu blicken. Bei 2,3 Personen bleibt also genug Platz für Gäste, denn: Gemeinsam fernsehen ist besser.
 
Für die „Kartografie deutscher TV-Haushalte 2010“ hat TNS Emnid im Auftrag von IP Deutschland 1.186 Haushalte mit mindestens einer Person im Alter zwischen 14 und 64 Jahre in Deutschland untersucht. Die Befragung ist repräsentativ für diese Bevölkerung und wurde in Form von persönlich-mündlichen-persönlich Interviews (CAPI) im Zeitraum vom 9. bis 28. Februar 2010 durchgeführt. 
Quelle: TNS Emnid

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