ANZEIGE
Folgen Sie uns:
planung & analyse GmbH auf facebook.de planung & analyse auf twitter.de planung & analyse GmbH auf google+ planung & analyse GmbH auf xing

Studien


Daten gegen Geld?

Wer bekommt Daten? (Quelle: SAS Institute GmbH) 

 Wer bekommt Daten? (Quelle: SAS Institute GmbH)

19 Prozent der Deutschen haben laut einer Studie von forsa im Auftrag von SAS im Prinzip keine größeren Bedenken, Daten über sich preiszugeben. 76 Prozent geben aber an, immer genau und sorgfältig darauf zu achten, wem sie welche Daten im Internet über sich zur Verfügung stellt.

Allerdings hätte eine monetäre Vergütung auch bei 20 Prozent Einfluss auf die Bereitschaft, ihre Mobilitäts-, Kaufverhaltens- und Gesundheitsdaten zur Verfügung zu stellen. Bei 70 Prozent hätte der Erhalt von Geld keinen Einfluss auf ihre Bereitschaft, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. Am ehesten wären die jüngeren, unter 30 Jahre alten Befragten bereit, ihre Daten gegen Geld zur Verfügung zu stellen.

Für viele Produkte und Dienstleistungen sind ganz unterschiedliche Arten von Daten nötig. Am ehesten würden die Befragten nach eigenen Angaben ihr Einverständnis für die Nutzung von Daten über ihre Hobbies (58 Prozent) oder über ihre Person, wie z.B. Alter oder Anschrift (48 Prozent), erklären. 42 Prozent meinen, sie seien mit der Nutzung der Daten über ihr Kaufverhalten einverstanden. Mit der Nutzung von Daten über ihren Gesundheitszustand (23 Prozent), über ihre persönlichen Kontakte (12 Prozent) oder über ihre Finanzen (7 Prozent) wären nach eigenen Angaben jeweils nur wenige Befragte einverstanden. Frauen würden nach eigenen Angaben etwas häufiger als Männer ihr Einverständnis für die Nutzung von Daten über ihr Kaufverhalten erklären. Die älteren, über 50 Jahre alten Befragten würden bei den meisten Daten seltener als die jüngeren Befragten ihr Einverständnis zur Nutzung dieser Daten erklären. Befragte mit formal weiterführender Bildung würden seltener als Befragte mit niedrigeren Bildungsabschlüssen ihr Einverständnis für die Nutzung von Daten über ihre Hobbies und ihren Gesundheitszustand erklären, während sie Daten über ihr Kaufverhalten etwas häufiger zur Nutzung zur Verfügung stellen würden.

Eine sogenannte Telematik-Box im Auto, die das Fahrverhalten analysiert und speichert und bei vorsichtiger Fahrweise zu einem günstigeren Tarif bei Versicherungen verhilft, würden 32 Prozent aller Befragten ganz bestimmt oder wahrscheinlich nutzen. 30 Prozent würden eine Telematik-Box im Auto wahrscheinlich nicht, weitere 30 Prozent nach eigenen Angaben bestimmt nicht nutzen.

Die forsa Politik- und Sozialforschung GmbH hat im Auftrag von SAS im Januar 2015 1.009 deutsche Bundesbürger zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
Nähere Informationen zu Forsa finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

Facebook Twitter Google LinkedIn Xing RSS Email