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Studien


Datenschutz auch für Autos gefordert

Foto: pixabay.com 

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Die Daten eines vernetzten Autos gehören dem Eigentümer bzw. Fahrer – das ist einer Umfrage der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) die Meinung von 90 Prozent der europäischen Autofahrer.
 
91 Prozent fordern eine Möglichkeit zum Abschalten der Verbindung zum Autohersteller, 78 Prozent wollen ihren Service-Anbieter selbst auswählen. Außerdem befürworten 95 Prozent gesetzliche Regelungen für den Datentransfer der vernetzten Autos.
 
Moderne Autos sind fahrende Kommunikationsmittel. Ständig werden Daten erzeugt, die oft nicht angezeigt, aber vielfach dem Hersteller übermittelt werden. Der ADAC hat im Auftrag der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) beispielhaft den Datentransfer an einem Pkw mit Elektroantrieb und einem mit konventionellem Antrieb untersucht. Dabei zeigte sich, dass neben vielen anderen Daten die Fahrtenanzahl mit Kilometerstrecke gespeichert sowie die letzten 100 Parkpositionen und maximale Motordrehzahlen, aber auch übermittelt, wie und wo die Batterie aufgeladen wurde. Das lässt natürlich Rückschlüsse auf Fahrstil und Wartungszustand zu, die für den Autohersteller von großem Nutzen sind. Diese und andere Daten werden teilweise dazu genutzt, wartungsfällige Autos oder Unfallfahrzeuge in das herstellereigene Werkstattnetz zu lotsen.
 
Die Fédération Internationale de l'Automobile (FIA) befragte rund 12.000 Befragten in zwölf europäischen Ländern. Der ADAC unterstützt die Kampagne, die unter dem Namen "MyCarMyData" die Datenhoheit des Verbrauchers bei vernetzten Fahrzeugen zum Ziel hat.

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