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Studien


Datenschutz bremst Wearables

© Samsung Galaxy Gear in cradle by Kārlis Dambrāns - Flickr/Wikimedia 

 © Samsung Galaxy Gear in cradle by Kārlis Dambrāns - Flickr/Wikimedia

Wearables, also Smartwatches, Aktivitätstrackern oder Datenbrillen, werden zwar immer bekannter, doch die Zurückhaltung bleibt. YouGov hat in der Studie „Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)“ die aktuelle Entwicklung des Smartphone-Markts in Deutschland untersucht.

 
Die Bekanntheit von Wearables ist in den letzten Monaten (April 2015: 48 Prozent, Juli 2015: 52 Prozent) unter Smartphone-Nutzern in Deutschland um acht Prozent gestiegen, allerdings liegt die Nutzung nur bei aktuell drei Prozent.
 
Dabei können sich 15 Prozent der Smartphone-User vorstellen, in den kommenden zwölf Monaten Wearables zu nutzen. Auf der anderen Seite zeigen 38 Prozent der Befragten generell kein Interesse an diesen Produkten. Die Gründe der Ablehner sind vielfältig. Vor allem spielt das Thema Datenschutz eine Rolle. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) wollen nicht, dass ihre Daten überwacht werden.
 
Die Wearables-Nutzer und Interessierten sehen dagegen vielfältige Einsatzmöglichkeiten: An vorderster Stelle stehen die Optimierung der sportlichen Leistung (55 Prozent) und das Aktivitätstracking (54 Prozent). Aber auch Navigation sowie die medizinische Überwachung (jeweils 50 Prozent) sind mit Wearables vorstellbar. Doch neben der reinen Überwachungsfunktion sollen Wearables für einige auch weit mehr erfüllen: Jeder Dritte möchte via Wearables Termine organisieren und jeder Vierte (24 Prozent) telefonieren können.
 
Geht es um konkrete Unternehmen, die von den Befragten als potenzielle Hersteller von Wearables gesehen werden, so hat Apple mit 45 Prozent die Nase vorn. 36 Prozent sehen bei Konkurrent Samsung die Expertise, gefolgt von Google (29 Prozent), Microsoft (20 Prozent) und Sony (18 Prozent). Aber auch Sportartikelanbieter kommen als Hersteller durchaus infrage (Adidas: 12 Prozent, Nike: 11 Prozent, Puma: 8 Prozent).
 
Bei der Studie „Smartphone Mobile Internet eXperience (SMIX)“ von YouGov handelt es sich um eine halbjährlich durchgeführte Repräsentativerhebung zur Entwicklung des Smartphone-Markts in Deutschland. In der aktuellen Welle wurden 1.537 Smartphone-Nutzer im Zeitraum vom 14.07. bis 31.07.2015 befragt.
Nähere Informationen zu YouGov finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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