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Studien


Der Fahrkartenkauf der Zukunft

Anforderungen an den Fahrscheinautomaten der Zukunft (Quelle: Spiegel Institut) 

 Anforderungen an den Fahrscheinautomaten der Zukunft (Quelle: Spiegel Institut)

Wie steht es eigentlich um die Benutzerfreundlichkeit von Fahrscheinautomaten? Der heutige World Usability Day (WUD) ist der richtige Termin, um die Ergebnisse der vorliegenden Studie vorzustellen. Der WUD ist ein weltweiter Aktionstag, der jedes Jahr am zweiten Donnerstag im November an über 200 Orten weltweit stattfindet und vom internationalen Expertenverband Usability Professionals Association (UPA) ins Leben gerufen wurde. Das Ziel des WUD ist es, das Augenmerk auf mehr Benutzerfreundlichkeit zu lenken.
 
Auf der Suche nach einem Bedienkonzept für Fahrscheinautomaten aus Sicht der Fahrgäste sollten die Kunden frühzeitig in den Entwicklungsprozess integriert werden. Ziel der Untersuchung war es, die bestehende Benutzeroberfläche der Touchscreen-Automaten anhand eines zu entwickelnden Anforderungsprofils zu modernisieren und die Bedienung zu optimieren.

Der Fokus der Studie liegt dabei auf den Bedürfnissen ganz unterschiedlicher Kundengruppen, denn der Kundenkreis des Öffentlichen-Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) schließt neben Fahrgästen unterschiedlicher Altersgruppen und Erfahrungswerten bei der Bedienung dieser Automaten auch Menschen mit körperlichen Behinderungen ein.
Als Ergebnis der Studie ist festzuhalten: Über die Bedienung eines Fahrkartenautomats möchten sich die Fahrgäste möglichst wenig Gedanken machen, d.h. die Menüführung muss in der Lage sein, jeden Fahrgast ohne jede Vorkenntnis zum richtigen und bestenfalls günstigsten Ticket zu führen. Um benutzerfreundlicher zu sein, sollte sich die Menüführung stärker an bekannten und verbreiteten Bedienarten orientieren, wie zum Beispiel der Zieleingabe bei gängigen Navigationssystemen. Zur Benutzerfreundlichkeit trägt auch die Integration hilfreicher Informationen während des Ticketkaufprozesses bei, wie zum Beispiel Informationen über den Geltungsbereich eines Tickets, das Ausschreiben von Ortsnamen und die gleichzeitige Verwendung von Kfz-Zeichen oder zum Beispiel auch das Anbringen von gängigen Symbolen für das Lösen von Tickets für Hund oder Fahrrad.

Erforderlich für eine intuitive Bedienung ist also die Einbindung aller potentiellen Kundenkreise – diejenigen, die bereits wissen, welches Ticket sie benötigen und dies auf schnellst möglichem Weg erwerben möchten, und diejenigen, die nur ihr Fahrziel kennen.
gehen.
 
Das Spiegel Institut Mannheim und der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) haben zusammen mit Fahrgästen erarbeitet, wie der bedienungsfreundlichste Automat der Zukunft aussehen soll.
Nähere Informationen zum Spiegel Institut Mannheim finden Sie online im p&a Handbuch der Marktforschung. Firmenprofil >>

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